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Paulus-Familienzentrum wächst

Krippenanbau ist fertig Paulus-Familienzentrum wächst

Das Betreuungsangebot für Kleinkinder in der Südstadt, dem größten Krippenstandort in Burgdorf, ist merklich komfortabler geworden. Gerade sind 30 der dort betreuten 45 Krippenkinder in den neuen Anbau am St.-Paulus-Kirchenzentrum eingezogen.

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Der Krippenanbau an das St.-Paulus-Kirchenzentrum ist jetzt fertig, auf dem Außengelände legen derweil Landschaftsgärtnerinnen letzte Hand an.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Krippenleiterin Marlene Deskau gibt sich regelrecht begeistert: „Was die räumlichen Verhältnisse angeht, arbeiten wir jetzt unter optimalen Bedingungen.“ Jede Kleinkindgruppe hat einen eigenen Raum, ein eigenes Schlafzimmer und ein eigenes Bad. Alle drei Gruppen teilen sich einen Kreativraum.

Allein der in Burgdorf geltende Personalschlüssel – zwei Betreuerinnen kümmern sich um jeweils 15 Kinder – sei auf Kante genäht und keineswegs pädagogisch angemessen, sagt die erfahrene Erzieherin. Noch wird auf dem Außengelände rund um den Anbau gearbeitet. Landschaftsgärtnerinnen legen Wege an, pflanzen Stauden, Sträucher und Bäume. Bis Freitag, 23. September, 15 Uhr, soll alles schmuck sein. Dann will die St.-Paulus-Gemeinde als Trägerin der Einrichtung mit drei Gruppen à 15 Kindern den Krippenanbau mit geladenen Gästen offiziell einweihen. So erwartet die Gemeinde mit Burkhard Guntau den Präsidenten des Landeskirchenamtes sowie Vertreter des Rates und der Stadtverwaltung.

Auf 640.000 Euro beziffert Pastor Matthias Paul die Kosten für den Krippenanbau. 41.000 Euro bringe die Gemeinde selbst auf. Den Löwenanteil der Baukosten übernähmen Stadt, Region, Land und Bund. Für einen Teil der Inneneinrichtung steuerte die Paulus-Stiftung 3500 Euro bei.

Mit dem Krippenanbau wird laut Paul ein weiterer Baustein zum Familienzentrum der Kirchengemeinde fertig. Bekanntlich hält das Familienzentrum mit sogenannten Delfi-Kursen für Eltern mit Babys, einer Hausaufgabenhilfe für Schüler, einem Kindermittagstisch und Computerkursen für Senioren etliche integrative Angebote für Alt und Jung vor. Zukunftsmusik ist ein Kindergartenbau für zwei Gruppen auf einer Wiese hinterm Kirchenzentrum.

Joachim Dege

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