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Der große Bach zum Hören und Schauen

Burgdorf Der große Bach zum Hören und Schauen

Mit einem Schwergewicht der Musikgeschichte beschäftigt sich die Paulus-Feierabend-Akademie in ihren nächsten fünf Veranstaltungen. In Lesungen, Musikdarbietungen und Vorträgen geht es um den Komponisten Johann Sebastian Bach. Begleitet wird die Reihe von einer Fotoausstellung.

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An der Divi-Blasii-Kirche im thüringischen Mühlhausen wird der junge Johann Sebastian Bach am 15. Juni 1707 als Organist angestellt.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. In der Ausstellung bewegt sich der hannoversche Fotograf Wolfgang Bartels „Photographisch auf den Spuren von Johann Sebastian Bach“. In mystisch wirkenden Schwarzweiß-Bildern versucht er, den Geist der Musik Bachs in fotografische Eindrücke umzusetzen.
Den Auftakt der Veranstaltungsreihe im Paulus-Kirchenzentrum, Berliner Ring 17, macht die Musikerin Laura Dalla Libera am 18. Mai mit „Gestatten? Mein Name ist Bach“, einem Abend zur Biografie und zum musikalischen Schaffen des Komponisten.
Am 1. Juni lesen Dalla Libera und Joachim Dege aus Jens Johlers Bach-Roman „Die Stimmung der Welt“, der sich mit der Entstehung des wohltemperierten Klaviers beschäftigt. Ilsabe Bartels-Kohl lässt dazu Musikbeispiele erklingen.
Am 15. Juni widmet sich Dege unter dem Thema „Der fünfte Evangelist“ der Bedeutung Bachs für den Theologen, Philosophen und Mediziner Albert Schweitzer.
Der Theologe und Musikwissenschaftler Michael Stier geht am 3. August unter dem Thema „Ohne Luther kein Bach“ dem Einfluss des Reformators auf Bachs Werk nach.
Über „Das Amt des Kantors“ im Wandel der Zeit spricht am 17. August der Kirchenkreiskantor Martin Burzeya.
Kooperationspartner der Reihe ist der Kulturverein Scena. Er verantwortet die Kammermusikreihe „Die 4 Jahreszeiten“, die in der Saison 2015/16 Werke von Bach und seinen deutschen Zeitgenossen zur Aufführung bringt.
Die Veranstaltungen der Feierabend-Akademie beginnen jeweils mittwochs um 19 Uhr. Das beliebte Kultursüppchen gibt es in der Pause. Ende ist etwa um 21.15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Fotografien von Bartels sind außer bei Veranstaltungen zu sehen vom 14. Mai bis 10. Juli und vom 6. bis 17. August, und zwar dienstags von 10 bis 12 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 und 17 bis 19 Uhr sowie freitags von 10 bis 12 Uhr.

Von Stegan Heinze

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