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Stadt schafft neue Kita-Plätze

Burgdorf Stadt schafft neue Kita-Plätze

Als große Herausforderung bezeichnet Bürgermeister Alfred Baxmann den Ausbau der Kinderbetreuung, CDU-Ratsherr Rüdiger Nijenhof vergleicht die schrittweise Schaffung neuer Plätze für Kinder bis zum sechsten Lebensjahr mit dem Hase- und Swinegel-Märchen.

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Burgdorf. „Immer wenn wir eine neue Einrichtung oder Gruppe öffnen, zeigt sich, dass unser Angebot immer noch nicht reicht“, begründete er im Ausschuss für Jugendhilfe und Familie am Montag seinen Vergleich. Der Trend gehe dahin, dass Familien eine verlässliche Betreuung nach dem ersten Geburtstag ihres Nachwuchses wünschten.

Nicole Raue, Leiterin der städtischen Jugendverwaltung, führte in der Sitzung die wesentlichen Vorhaben auf:

Otze: In dem Ortsteil sieht die Verwaltung einen Handlungsbedarf bei Schule, Kita und Sporthalle. Die Kita soll um 165 Quadratmeter wachsen, für das nächste Jahr will die Stadt die entsprechenden Planungskosten in den Haushalt einstellen. „Wir sollten alle drei Bereiche berücksichtigen“, forderte die Ausschussvorsitzende Christiane Gersemann (SPD) mit Verweis auf entsprechende Forderungen der Nutzer und des Ortsrates.

Ramlingen-Ehlershausen: Erweitert werden soll nach Aussage Raues das Krippenangebot und die Kita, die einen Multifunktions- und Gruppenraum benötigt, um flexibel auf den wachsenden Bedarf reagieren zu können. Die Planungen umfassen auch eine Erweiterung des Küchen- und Mitarbeiterbereichs. Die Kosten für die Planung sollen für 2018 bereitgestellt werden.

Kernstadt: Für die Kita Pusteblume in der Weststadt favorisiert die Verwaltung zwei neue Kita-Gruppen mit 40 Plätzen, sodass dort künftig 100 Kita- und 30 Krippenkinder betreut werden können. Die Baukosten werden für 2018 und 2019 beantragt. In diesen beiden Haushalten finden sich zudem die Baukosten für die Kita und das Familienzentrum in der Südstadt. Parallel dazu laufen Gespräche mit der katholischen St.-Nikolaus-Pfarrgemeinde, die auf ihrem Grundstück Im langen Mühlenfeld eine neue Kita mit einer Krippen- und einer Kita-Gruppe bauen möchte, wie Raue sagte. Das Projekt könnte in zwei Jahren entstehen.

Angesichts des personellen Engpasses in der Gebäudewirtschaft sagte Baxmann, dass Burgdorf kaum weitere Projekte stemmen könne. „Alle bemühen sich ernsthaft“, sagte er. Gersemann forderte mit Blick auf anstehende Detailplanungen, die Projekte in den Fachausschüssen nicht im Klein-Klein zu zerreden, sondern der Verwaltung den Rücken zu stärken. „Und wir setzen weiterhin auf die Tagespflege“, sagte sie.

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