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Pflegezentrum mit Verspätung

Burgdorf Pflegezentrum mit Verspätung

Ein Jahr später als vorgesehen soll das Seniorenwohnungsbauprojekt Vor dem Celler Tor doch noch realisiert werden. Das hat der Hamburger Investor Christian von Sturmfeder am Montag auf Anfrage versichert. Die Diakoniestation will dort als Hauptmieter einziehen und ein Pflegezentrum einrichten.

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24 Seniorenwohnungen und ein Pflegezentrum sollen bis zum Frühjahr 2017 an der Straße Vor dem Celler Tor entstehen.

Quelle: Burgdorf Living

Burgdorf. Allenthalben schießen barrierefreie und somit altengerechte Wohnungen aus dem Boden. Ein Problem ist, dass die Baufirmen infolge niedriger Zinsen volle Auftragsbücher haben und die Baupreise explodiert sind.

Davon betroffen ist auch das Projekt auf dem seit Jahren brach liegenden Gelände gegenüber dem Stadion an der Straße Vor dem Celler Tor. Dort sollten die Wohnungen längst im Bau sein. Die Diakoniestation als künftiger Hauptmieter muss sich mit der Umsetzung ihres geplanten Pflegezentrums in Geduld üben. Sie hatte spätestens im nächsten Frühjahr dort einziehen und den Betrieb aufnehmen wollen. Pastor Michael Schulze, Vorsitzender des Vereins Diakoniestation, sagt: „Die Baukosten haben sich massiv verteuert.“ Der Investor sehe sich daher gezwungen, seine Planung anzupassen mit dem Ziel, die Kosten zu reduzieren.

Das sei auch im Interesse der Diakoniestation, damit die Miete bezahlbar bleibt. Investor Christian von Sturmfeder, der für das Projekt eigens die Burgdorf Living GmbH & Co. KG gegründet und eine Baugenehmigung von der Stadt längst in der Tasche hat, bestätigt immerhin „Anpassungen an die Wirtschaftlichkeit“. Von Sturmfeder sieht sich mit einem Jahr Verspätung auf der Zielgeraden. Er gibt an, noch dieses Jahr die Änderungen am Bauantrag bei der Baubehörde der Stadt einreichen zu wollen. Der Baubeginn solle im Frühjahr erfolgen.

Die ersten Mieter könnten ein Jahr später einziehen. Statt der geplanten 20 Wohnungen, will von Sturmfeder jetzt 24 bauen. Die Grundrisse seien verkleinert und an die Markterfordernisse angepasst worden. Die Wohnungen seien im Schnitt 65 Quadratmeter groß. Sie sollen als Eigentumswohnungen veräußert werden. Statt in einem halb versenkten Parkdeck sollen die 30 Stellplätze ebenerdig gebaut werden. Die Investitionssumme betrage „5 bis 6 Millionen Euro“.

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