Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
12 neue fünfte Klassen starten künftig

Burgdorf 12 neue fünfte Klassen starten künftig

Mehr als 300 Schüler werden in den nächsten Jahren von der vierten in die fünfte Klasse wechseln - das ergeben die statistischen Erhebungen der Stadt. Deshalb geht die Verwaltung mittelfristig davon aus, der jeder fünfte Jahrgang im Stadtgebiet mit 12 Klassen startet.

Voriger Artikel
Halteverbot am Bahnhof wird nicht erweitert
Nächster Artikel
Eine Siegerin kommt aus Hänigsen

Die Verwaltung rechnet mit etwa 300 Schülern, die ab 2017 von der vierten in die fünfte Klasse wechseln.

Quelle: Symbolbild

Burgdorf. Unklar indes ist nach Aussage von Bürgermeister Alfred Baxmann, wie viele Schüler sich an der IGS und wie viele am Gymnasium anmelden werden. Für das Schuljahr 2016/17 liegen an der IGS insgesamt 93 Anmeldungen vor, im Gymnasium sind es 164. Damit beginnen an der IGS nach den Sommerferien vier neue fünfte Klassen, am Gymnasium sechs.

Einen deutlichen Anstieg der Schülerzahlen erwartet die Verwaltung in den nächsten Jahren: Nach den Sommerferien 2017 wechseln 315 Viertklässler an eine weiterführende Schule, in den Folgejahren sind es 314 (2018/19), 325 (2019/20), 298 (2020/21) und danach 320.

"Niemand kann ernsthaft behaupten, dass dann die IGS vierzügig und das Gymnasium achtzügig läuft", sagte Baxmann in der jüngsten Sitzung des Schul- und des Bauausschusses. Vielmehr würden sich die Schülerströme gleichmäßig verteilen, sodass die Stadt mit je sechs fünften Klassen pro Schulform rechnen muss. Darauf wolle sich die Verwaltung einstellen und habe deshalb eine Machbarkeitsstudie für den künftigen Raumbedarf der IGS in Auftrag gegeben.

Dass sich die Situation aus mehreren Gründen sehr schnell ändern könne, betonte die kommissarische didaktische IGS-Leiterin Saskia van Waveren-Matschke in der Sitzung: "Das hängt beispielsweise davon ab, wie viele Inklusionskinder bei uns lernen. Dann werden aus zehn neuen Schülern ganz schnell 20." Denn Schüler mit besonderem Förderbedarf zählen in der Statistik doppelt. Unklar sei auch, wie viele Flüchtlingskinder die Schulen noch aufzunehmen haben. "Diese Entwicklung haben wir nicht in der Hand, wir haben aber im zurückliegenden Schuljahr gesehen, wie schnell sich Dinge ändern können", sagte sie.

Den Ansturm auf das Gymnasium begründete Christiane Gersemann (SPD) mit den fehlenden Laufbahn-Empfehlungen. Anstelle der Empfehlung seitens der Grundschulen gibt es nun Beratungsgespräche in den weiterführenden Schulen. "Und diese haben wir mit gut 60 Eltern geführt", sagte Direktor Michael Loske und fügte hinzu: "Wir haben den Familien ein Papier mitgegeben, auf dem unsere Erwartungen an die Schüler stehen. Wer das Papier liest, weiß, was auf sein Kind zukommt", sagte er. Damit wies er den unterschwelligen Vorwurf zurück, das Gymnasium habe die Eltern nicht ausreichend beraten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6spbwii5es91l9mp4k4p
Rat peilt die schwarze Null an

Fotostrecke Burgdorf: Rat peilt die schwarze Null an