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Vermisster behinderter Junge in Bremen gefunden

Suchaktion in Burgdorf Vermisster behinderter Junge in Bremen gefunden

Fieberhaft haben Familienmitglieder und die Polizei seit dem frühen Dienstagnachmittag nach einem zwölf Jahre alten, behinderten Jungen aus Burgdorf gesucht. Am Abend dann kam die erlösende Nachricht: Das Kind ist wohlauf. Polizisten hatten den Jungen in der Bremer Innenstadt aufgegriffen.

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Feuerwehrleute und Helfer des Technischen Hilfswerks werden von der Polizei instruiert, um sich auf die Suche nach dem vermissten Jungen zu machen.

Quelle: Feuerwehr

Burgdorf. Wie der Junge, der nach Angaben seiner Angehörigen nicht sprechen kann und sich gegenüber Fremden normalerweise abweisend verhält, allein nach Bremen gelangen konnte, ist noch unklar. Die Mutter und die Polizei vermuten, dass er mit dem Zug allein von Burgdorf nach Hannover gefahren und dort in eine Bahn in Richtung Bremen umgestiegen sein muss.

In der Hansestadt fiel er gegen 20.30 Uhr einer Polizeistreife auf, weil er sich am Abend allein auf einem Spielplatz in der Innenstadt aufhielt und dort spielte. Dem Vernehmen nach hatte er nur seinen Rucksack und seinen Spielzeug-Hubschrauber bei sich. Die Mutter und ein erwachsener Bruder des Zwölfjährigen fuhren noch am Abend mit dem Auto nach Bremen und holten das Kind ab.

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Im vom THW eingerichteten Lagezentrum wird diese Karte vom Stadtpark an die Wand geworfen, um festzulegen, wer wo nach dem vermissten Jungen sucht.

Quelle: Feuerwehr

Der Junge, der die Prinzhorn-Förderschule besucht, war nach Darstellung seines Bruders kurz nach 14 Uhr mit dem Schulbus nach Hause gebracht und vor der Haustür abgesetzt worden. Dann verlor sich zunächst seine Spur. Familienangehörige und Verwandte der Familie suchten zunächst auf eigene Faust in Burgdorfs Innenstadt, klapperten mit einem Foto Geschäft um Geschäft ab. Sie suchten auch im Stadtpark. Als alles nichts half, suchte die Mutter mit einem Foto ihres Kindes auch in Hannover. Der älteste Sohn der Familie erstattete um 15.30 Uhr eine Vermisstenanzeige bei der Polizei.

Gegen 18.30 Uhr stieg ein Polizeihubschrauber auf und kreiste bis kurz vor 20 Uhr über Burgdorfs Innenstadt und dem Stadtpark. Ohne Erfolg. Derweil bildeten Feuerwehr und Technisches Hilfswerk ein gemeinsames Lagezentrum. Als sich annähernd 35 Suchkräfte kurz vor 21 Uhr unter der Leitung des THW-Ortsgruppenbeauftragen Lukas Czeszak und des Ortsbrandmeisters Florian Bethmann im Stadtpark in der Dunkelheit auf die Suche machen wollten, gab die Polizei Entwarnung.

Die Familie reagierte hochgradig erleichtert. Die Mutter und die beiden Brüder des Zwölfjährigen zeigten große Dankbarkeit für die Arbeit von Polizei und Rettungskräften.

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