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Polizei klärt mehr Einbrüche auf

Burgdorf/Lehrte Polizei klärt mehr Einbrüche auf

Seit zwei Jahren arbeitet die Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch kommunenübergreifend - und zwar erfolgreich. Deshalb setzt die Polizei dieses Konzept auch in den nächsten Jahren fort.

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Auf Rainer Ziemba (von links) als Chef der Ermittlungsgruppe folgt nach Peggy Müller nun Oliver Rössing.

Quelle: Antje Bismark

Burgdorf. Bis Dezember 2013 bearbeiteten die Dienststellen der Polizeiinspektion Burgdorf die Wohnungseinbrüche in eigener Regie. „Damit fehlte jeder kontinuierliche Austausch von Daten“, sagt Rainer Ziemba, der im ersten Jahr die Ermittlungsgruppe leitete. Ihr gehören bis zu zehn Polizisten an, darunter eine Analystin. „Sie wertet alle Spuren und Hinweise aus“, sagt Peggy Müller, die Ziemba ins Amt folgte und nun ins Innenministerium wechselt. Ihre Nachfolge wiederum tritt Oliver Rössing an.

Verdächtige Personen? Fragmente von Autokennzeichen? DNA-Spuren oder ein besonderes Vorgehen von Einbrechern? All diese Daten werden erfasst, abgeglichen, nach einer einheitlichen Methodik abgefragt - schließlich, so die Ermittler, halten sich Straftäter auch nicht an Ortsgrenzen.

Mit Erfolg: „Wir klären inzwischen jede vierte Tat auf, weil wir Tatkomplexe schneller erkennen“, sagt Ziemba. In der Vergangenheit sei es jeder sechste Einbruch gewesen. Wegen des Erfolgs werde die zunächst auf zwei Jahre befristete Ermittlungsgruppe auf Dauer fortgesetzt. Dass sich der Erfolg öffentlich nicht so widerspiegelt, führen die Ermittler auf die zum Teil monatelange Kleinarbeit zurück: „Wir führen dann alle Hinweise zusammen, um eine erfolgreiche Anklage zu ermöglichen.“ Das wiederum gelange nicht an die Öffentlichkeit.

Bei ihrer Arbeit kann die Ermittlungsgruppe nach Aussage Rössings auch auf die Unterstützung der Streifenbeamten und der Verfügungseinheit zurückgreifen. „Deren Kollegen übernehmen zum Beispiel nach einem standardisierten Modell die Befragung von Nachbarn“, ergänzt Ziemba.

Daraus ergäben sich häufig Hinweise. „Wer direkt angesprochen wird, äußert eine Beobachtung schneller als ohne Kontaktaufnahme“, weiß er aus Erfahrung und ermuntert Zeugen, sich zu melden. „Wir gehen jedem Hinweis nach, auch wenn er zunächst nicht relevant erscheint.“

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