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Preuschoff zieht bald nach Heeßel

Burgdorf Preuschoff zieht bald nach Heeßel

Bald ist die neue Superintendentin häufiger in Burgdorf zu sehen: Mitte März zieht Sabine Preuschoff nach Heeßel, zum 1. April tritt sie ihren Dienst an. Dann will sie alle 18 Gemeinden ihres Kirchenkreises besuchen.

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Selbst gefertigte Kirchenmodelle werden die Besucher im Amtszimmer von Sabine Preuschoff, bewundern können.

Quelle: Köhler

Burgdorf. Spätestens nach der offiziellen Amtseinführung am 10. April, 15 Uhr, durch die Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann in St. Pankratius will Sabine Preuschoff sich in den 18 Gemeinden ihres Kirchenkreises vorstellen. „Ich habe vor, alle Gemeinden zu besuchen“, sagt Preuschoff, die bislang noch in der Immanuel-Kirchengemeinde in Laatzen arbeitet, zweite stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreis Laatzen-Springe und seit 2012 dessen Diakoniebeauftragte ist. Sie habe bereits angefangen, Kontakte zu knüpfen und wolle sich erst einmal einen Überblick verschaffen, was es im Kirchenkreis bereits gibt und wie dieser organisiert ist, sagt die Mutter einer 21-jährigen Tochter. „Ich lasse mich gerne einladen und komme auch gerne.“ Sie freue sich darauf, Haupt- und Ehrenamtliche kennenzulernen.

Über den eigenen Horizont hin- ausschauen, das ist Preuschoff wichtig. Die Menschen vor Ort in ihrer Lebenswirklichkeit erreichen, ebenfalls. „Da wird gern Luther zitiert mit ’dem Volk aufs Maul schauen‘“, sagt sie. „Aber eigentlich ist es genau das. Die Kirche gehört mitten ins Leben. Mitten in die Stadt.“

Frühkindliche Bildung in den Kindergärten spreche das religiösen Empfinden an: „Das ist auch eine Chance, Menschen zu erreichen, die sonst keinen engen Bezug zur Kirche haben.“ Aber auch Kunst, Feste und speziell die Musik böten diese Möglichkeiten. Und zwar, weil sie Menschen auf einer viel emotionaleren Ebene berührten als die Predigt im Gottesdienst: „Musik geht anders in die Seele als das Wort.“ Doch auch darauf freut sich die Pastorin sehr: Mit Gläubigen gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

Einen Teil der privaten Sabine Preuschoff werden Besucher in ihrem Amtszimmer zu Gesicht bekommen. Im Urlaub baut sie mit Vorliebe Papiermodelle von Kirchen: „Dabei kann ich gut entspannen.“

Fest vorgenommen hat sie sich auch, trotz aller neuen Aufgaben genügend Zeit für den Bach-Chor Hannover freizuschaufeln: „Mich gibt es seit meiner Kindheit nur singend“, sagt sie. Und wer die Superintendentin beim Spazierengehen trifft, muss sich nicht wundern, wenn sie eine Kamera in der Hand hält: Auch Landschaftsfotografie reizt sie sehr.

Ansonsten bemühe sie sich, Freundschaften zu pflegen. Auch wenn das unter Pastoren nicht ganz einfach sei: „Da bin ich immer ganz froh, wenn ich höre ’Lass uns doch mal wieder treffen.‘ Dann mache ich das möglich.“

Von Sandra Köhler

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