Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Neubau: Anwohner fürchten Autolärm

Ehlershausen Neubau: Anwohner fürchten Autolärm

Das geplante Seniorenzentrum mit 16 barrierefreien Wohnungen und einer Senioren-WG stößt in Ehlershausen auf ein geteiltes Echo.

Voriger Artikel
Ritterturnier lockt die Besucher an
Nächster Artikel
Asche setzt Müll in Brand

Zwischen den Garagen soll nach den bisherigen Planungen die Zufahrt zur Tiefgarage sein.

Quelle: Bismark

Ehlershausen. Während sich Anwohner von Eulenkamp und Elsternstieg zu einer Interessengemeinschaft gegen die Baupläne zusammenfinden, befürwortet die CDU-Fraktion im Ortsrat das Vorhaben – und geht noch einen Schritt weiter. „Der Wohnkomplex kann nur ein Anfang einer nachhaltigen Entwicklung sein“, erklärt Matthias Rickel und begründet die Aussage damit, dass Senioren bei einem entsprechenden Angebot an Wohnraum ihre Häuser eher verkaufen als bei einem Mangel – diese Häuser wiederum stünden jungen Familien zur Verfügung, die in die Ortschaft ziehen wollen. Ja zum Seniorenwohnen, aber nicht am jetzt von Pflegeunternehmerin Silke Lippert vorgesehenen Standort: So lässt sich die Einschätzung der Nachbarn am Eulenkamp und Elsternstieg zusammenfassen.

Die Anwohner begründen das Nein unter anderem mit einer zu engen Zufahrt zur künftigen Tiefgarage, dem zusätzlich zu erwartenden Auto- und Anlieferverkehr, der momentan ungerechten Kostenverteilung für Schnee- und Räumdienst sowie mit einem fehlenden Fußweg am Eulenkamp. Die Mitglieder wollen ihre Position in einem Brief an die Unternehmerin und an die Stadt darlegen, sie prüfen auch, ob und wie sie das millionenschwere Bauprojekt mit einer Klage verhindern können. Klar ist nach Aussage von Stadtsprecher Jens Böhm, dass eine Seniorenwohnanlage – auch wenn sie als Gewerbe gilt – rechtlich als Anlage für soziale Zwecke anzusehen und damit in einem reinen Wohngebiet erlaubt ist.

Lippert selbst hatte das Vorhaben in einer Ortsratssitzung vorgestellt und im Gespräch mit dieser Zeitung für das Bauprojekt geworben. Sie beantworte jederzeit gern die Fragen der Nachbarn, sagte sie auf Anfrage. Diese wiederum wollen nach eigenem Bekunden derzeit das Gespräch mit der Unternehmerin nicht führen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Antje Bismark

doc6sn9dtnbrnthj5pmdfd
Abriss der Brandruine beginnt

Fotostrecke Burgdorf: Abriss der Brandruine beginnt