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CDU will Ortsbürgermeisteramt zurück

Burgdorf CDU will Ortsbürgermeisteramt zurück

Der Kriminalbeamte Jörg Gaus will nach der Kommunalwahl im Herbst neuer Ortsbürgermeister in Ramlingen/Ehlershausen werden. Der 53-Jährige führt die Kandidatenliste für die Ortsratswahl am 11. September an.

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CDU-Kandidaten für den Ortsrat von Ramlingen und Ehlershausen (von links): Robert Apel, Katrin Thies, Jörg Gaus, Sonja Heyna, Reinhart Boy und Oliver Sieke.

Quelle: Joachim Dege

Ramlingen/Ehlershausen. "Wir treten als Mannschaft an", unterstrich Gaus das als Gemeinschaftsprojekt angelegte Vorhaben, im Ortsrat für die Dörfer Ramlingen und Ehlershausen die absolute Mehrheit zu erringen. Außerdem hat sich die CDU zum Ziel gesetzt, das bei der jüngsten Kommunalwahl vor vier Jahren an die SPD verlorene Ortsbürgermeisteramt zurückzuerobern.

Ihre Mannschaft stellte die CDU am Dienstagabend im CDU-Büro des Stadtverbands an der Marktstraße vor. Nach Gaus belegen die nach ihm folgenden Plätze auf der Liste: Sonja Heyna (37 Jahre alt), Katrin Thies (60), Oliver Sieke (48), Matthias Rickel (50), Robert Apel (52), Reinhart Boy (73) und Gerd Hogreve (62).

Gaus, verheiratet, kinderlos, arbeitet im Landeskriminalamt. Ihn zog es 2004 von Mainz nach Burgdorf, wo er sich in Ehlershausen niederließ. Er beschreibt sich selbst als naturverbundenen Menschen. Der CDU gehört er erst seit einem Jahr an. Gaus sieht die beiden Dörfer "auf dem absteigenden Ast". Das Ortsbild sei "vergammelt", das Bahnhofsumfeld wirke ungepflegt. Die Stadt habe es versäumt, rechtzeitig Bauland auszuweisen. Die Nachfrage sei da, werde aber von der rot-grünen Ratsmehrheit und der Stadterwaltung nicht befriedigt.

Auch die Wirtschaft erfahre keine hinreichende Unterstützung von der Stadt, kritisierte Gaus. Dieser warf er "Versagen" vor: Dem Unternehmen Hartmann habe die Stadt keine Erweiterungsfläche angeboten, sodass es nach Celle habe ausweichen müssen. Das geplante Seniorenwohnprojekt des Pflegedienstes Silke Lippert streiche die Bauverwaltung bis zur Unwirtschaftlichkeit zusammen. Auch gegen Ortsbürgermeisterin Birgit Meinig teilte Gaus aus. Diese kümmere sich nicht um die Belange der beiden Dörfer.

Letzteres verspricht die CDU ihren Wählern in die Hand. Dazu hat sie unter ihren Kandidaten eine Arbeitsaufteilung verabredet: Sonja Heyna will sich mit Oliver Sieke des Themas Kita und Schule annehmen. Thies hat sich eine Verbesserung des Ortsbildes auf die Fahnen geschrieben. Rickel soll sich um alten- und behindertengerechtes Wohnen kümmern sowie um die Barrierefreiheit. Apel, Boy und Sieke legen ihr Augenmerk auf eine nachhaltige Ortsentwicklung. Hogreve, laut Apel "das Gesicht von Ramlingen", schaut in seinem Wohnort nach dem Rechten. Alle gemeinsam beklagten, dass sich die Waldschule in einem verheerend schlechten Zustand befinde. Diese müsse dringend saniert werden. Und auch die Feuchtigkeitsschäden im Kindergarten seien nach wie vor nicht behoben, vom Platzmangel dort ganz zu schweigen.

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Von Redakteur Joachim Dege

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