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Rat legt Standorte für Flüchtlingsunterkünfte fest

Burgdorf Rat legt Standorte für Flüchtlingsunterkünfte fest

Der Rat wird in seiner Sitzung am Donnerstag Standorte für weitere Flüchtlingssammelunterkünfte im Stadtgebiet und den Zeitplan für deren Bebauung festlegen.

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Modulbauten in Holzbauweise – wie diese im hannoverschen Stadtteil Linden – sollen auch in Burgdorf aufgestellt werden.

Quelle: Rainer Surrey

Burgdorf. Der Verwaltungsausschuss (VA) der Stadt hat am Dienstagabend bereits einmütig zugestimmt, dass die Region Hannover für Burgdorf schlüsselfertige Flüchtlingsunterkünfte baut. Burgdorf ist neben Barsinghausen die erste Stadt, die von dem 100-Millionen-Euro-Programm der Region profitiert. Das liegt daran, dass die Stadt kurzfristig Bauland für die Wohnanlage zur Verfügung stellen kann.

Der VA hat sich auch darauf verständigt - laut Bürgermeister Alfred Baxmann einstimmig -, welche Fläche zuerst bebaut wird: Es soll das 1,5 Hektar große Areal östlich der Feuerwehr und der Feuertechnischen Zentrale sein. Als Nächstes ist dann der Standort Gewerbepark Nordwest an der Reihe.

Allerdings wird dort die Sammelunterkunft nicht wie zunächst geplant auf dem Grünstreifen vor den Einfamilienhäusern rechts und links des Sprosserwegs aufgebaut. Stattdessen soll jetzt eine Fläche vom dritten Bauabschnitt des Gewerbegebiets genommen werden - eine direkt oberhalb des Grünstreifens östlich der Verlängerung der Mönkeburgstraße.

Damit reagieren Verwaltung und Politik auf die Wünsche der Anlieger. Diese haben vehement dafür plädiert, die zweigeschossigen Unterkünfte nicht unmittelbar vor ihren Grundstücken zu platzieren. Bei dieser neuen Variante bleibe der Grünstreifen komplett erhalten, und die großflächigen Bereiche des Bauabschnitts III stünden für die weitere Entwicklung des Gewerbeparks zur Verfügung, nennt Wirtschaftsförderer André Scholz die Vorteile des neuen Standorts. „Mit diesem Kompromiss versuchen wir, das Konfliktpotenzial zu minimieren, um ein Tor für die Integration zu öffnen“, sagt Baxmann.

Wenn der Rat am Donnerstag ab 18 Uhr zustimmt, kann die Region für 8,3 Millionen Euro neben der Feuerwehr einfache Wohnungen für rund 150 Flüchtlinge aufstellen. Die Module in sehr dauerhafter Holzbauweise, die sogar die Energieeinsparverordnung erfüllen, haben kompakte Grundrisse mit drei und fünf Zimmer, kleiner Wohnküche und Duschbädern. Die Innenwände haben hell lasierte Holzoberflächen, die Fußböden werden mit Linoleum ausgelegt.

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