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Wahlhelfer gesucht - und gefunden

Burgdorf/Lehrte/Sehnde/Uetze Wahlhelfer gesucht - und gefunden

Bis zu neun Wahlhelfer benötigen die Kommune für jeden Wahlbezirk, damit am 11. September die Stimmen für die Wahl der Regionsversammlung, des Stadt- oder Gemeinderates sowie der Ortsräte ausgezählt werden können.

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Die Wahlsachbearbeiter in Burgdorf, Lehrte, Sehne und Uetze suchen bereits seit Wochen nach Wahlhelfern - durchaus mit Erfolg.

Quelle: Symbolbild

Burgdorf/Lehrte/Sehnde/Uetze. Sie haben am 11. September das 16. Lebensjahr vollendet? Besitzen die deutsche oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaates? Und Sie wohnen seit mindestens drei Monaten in Ihrer Kommune? Dann erfüllen Sie die Kriterien für das Ehrenamt der Wahlhelferin oder des Wahlhelfers – und davon suchen die Kommunen noch einige.

Über den Anzeiger, die eigene Homepage und Aushänge in öffentlichen Gebäuden hat Lehrte nach den Wahlhelfern gesucht, wie Sprecherin Nele Domin sagt. "Damit haben wir einige Freiwillige erreicht", fügt sie hinzu. Einige Wahlbezirke, vor allem in der Kernstadt seien bereits vollständig besetzt, für die Ortschaften fehlten noch einige. "Wir besetzen jedes der 40 Wahllokal mit acht Wahlhelfern", erklärt sie und ergänzt, einige Freiwillige würden zudem als "Reserve" benötigt. In Lehrte erhalten der Wahlvorsteher und sein Vertreter 40 Euro Erfrischungsgeld, alle anderen 30 Euro.

Mit durchschnittlich neun Personen besetzt Sehnde ein Wahllokal. "Das macht bei 20 Wahllokalen und drei Briefwahllokalen 274 Wahlhelfer", rechnet Sprecherin Ines Raulf vor. Im Einsatz seien unter anderem 33 Mitarbeiter der Stadt. Denn Kommunalpolitiker, die bei Landtags- oder Bundestagswahlen dabei sind, dürfen dieses Mal bei einer eigenen Kandidatur nicht mitarbeiten. "Wir suchen deshalb noch Ersatz, vor allem für den Fall, dass jemand kurzfristig am 11. September ausfällt", sagt Raulf und freut sich, dass ein Wahlvorstand sich komplett gemeldet habe. "Die kannten sich und haben nach einem Aufruf zugesagt." Sehnde zahlt für den Wahlvorsteher und den Schriftführer 35 Euro Erfrischungsgeld, weil diese nach Aussage von Raulf von Anfang an bis zur Abgabe der Unterlagen anwesend sein müssen. Alle anderen bekommen 25 Euro.

"Wir haben bisher niemanden zwangsverpflichten müssen - und das ist auch künftig nicht beabsichtigt", sagt Burgdorfs Stadtsprecher Jens Böhm und fügt hinzu, einige der Wahlhelfer stellten sich bei jeder Wahl für das Amt zur Verfügung. Seinen Angaben zufolge benötigt Burgdorf 288 Frauen und Männer, die die Stimmzettel ausgeben und später die Stimmen auszählen. Etwa ein Zehntel fehlt noch. "Weitere Freiwillige sind deshalb herzlich willkommen", sagt Böhm. Jeder Wahlhelfer erhalte 30 Euro für seinen Einsatz.

Die Gemeinde Uetze hat ihre Wahlhelferteams für die 14 Wahllokale im Prinzip komplett. "Zehn Rückmeldungen fehlen noch", sagt Andreas Kühne vom Ordnungsamt. 112 Helfer - acht pro Wahlvorstand - werden am 11. September im Einsatz sein. Hinzukommen Gemeindemitarbeiter, die im Rathaus die Ergebnisse der Stimmenauszählung aus den einzelnen Lokalen entgegennehmen und ins Internet stellen. Zudem zählen sie die Stimmen aus, die per Briefwahl abgegeben wurden.

Für die Gemeinderatswahl gibt es laut Kühne erstmals nur einen Wahlbezirk. "Das heißt, es gibt einen gemeinsamen Wahlzettel für alle Uetzer Bürger." In der Ortschaft Uetze können die Bürger in vier Wahllokalen wählen, in Hänigsen in drei. "In den Dörfern gibt es jeweils eins", sagt Kühne.

Am Mittwochabend, 27. Juli, entscheidet der Wahlausschuss der Gemeinde Uetze, welche Kandidaten zur Kommunalwahl zugelassen werden. Dafür werden die Wahlvorschläge, die bis zum 25. Juli, 18 Uhr, bei der Gemeinde vorliegen müssen einer formalen Prüfung - zum Beispiel auf Wählbarkeit und Unterstützer-Unterschriften - unterzogen, erklärt Kühne. Die öffentliche Sitzung findet im Rathaus statt und beginnt gegen 19 Uhr.

Von Antje Bismark und Anette Wulf-Dettmer

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