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Rathaus-Poet kommt zu Ehren

Burgdorf Rathaus-Poet kommt zu Ehren

Der Lyriker, Schriftsteller und Maler Stefan Heuer, zu Broterwerbszwecken Sachbearbeiter für Kulturangelegenheiten im Rathaus, hat es ins Jahrbuch der Lyrik 2013 geschafft. Der seit 1979 jährlich editierte Sammelband soll am 11. März erscheinen - rechtzeitig zur Leipziger Buchmesse.

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Stefan Heuer verdient seineBrötchen in einer Amtsstube im historischen Rathaus I an der Marktstraße. In seiner Freizeit dichtet er. In der deutschen Lyrikerszene genießt er dafür hohe Anerkennung.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Und so kam’s: Heuer hatte es im vergangenen Jahr beim Lyrikpreis Meran mit einem Gedichtezyklus zu Sprichwörtern in die Endrunde der letzten acht Autoren geschafft. Die Veranstalter, der Südtiroler Künstlerbund/Literatur und der Verein der Bücherwürmer Lana, luden den Burgdorfer daraufhin zu einer Lesung ein. In der Jury saß auch Jan Wagner, selbst ein preisgekrönter Schriftsteller und Poet und in diesem Jahr Mitherausgeber des Jahrbuchs. Heuer lernte Wagner bei dieser Gelegenheit persönlich kennen. Später bewarb er sich mit einigen seiner Sprichwortgedichte für die Aufnahme ins Jahrbuch 2013. Und er hatte Erfolg. Er ist einer der 120 Lyriker, die Aufnahme gefunden haben.

Auf Seite 151 der seit 2011 bei der Deutschen Verlagsanstalt erscheinenden Anthologie wird nun Heuers Gedicht „bei einfahrt gedränge“ stehen. Der 41-Jährige gewinnt dem Sprichwort vom Reisenden, den man bekanntlich nicht aufhalten soll, auf elf Zeilen eine poetische Seite ab.

Heuer sagt, er fühle sich geehrt. Kaufen kann sich Burgdorfs Dichterfürst, der gegenwärtig an seinem zweiten Roman schreibt, dafür allerdings nichts. Vom Verlag erhält er zwei kostenlose Exemplare des Jahrbuchs. Das Jahrbuch der Lyrik ist ein jährlich edierter Sammelband für zeitgenössische Gedichte.

Das Herausgeberduo Christoph Buchwald und Jan Wagner stellen darin neue Gedichte sowohl von bekannten wie einer breiten Leserschaft noch unbekannten Autoren aus dem deutschen Sprachraum vor und zeigen aktuelle Entwicklungen der Lyrik auf.

Wer im Jahrbuch Aufnahme findet, gilt etwas in der Lyrikerszene. Der zum Bertelsmann-Imperium gehörende Verlag bewirbt die aktuelle Anthologie mit der Aufforderung an die Leser „Die bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Lyrik - die Klassiker von heute und morgen entdecken“.

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Von Redakteur Joachim Dege

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