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Region bündelt die Kfz-Kompetenz

Burgdorf Region bündelt die Kfz-Kompetenz

Insgesamt 6 Millionen Euro investiert die Region in den nächsten Monaten in die BBS am Berliner Ring - in ein einmaliges Nachwuchs-Kompentenzzentrum für die Fahrzeugbranche, wie Schulleiter Gerhard Klaus sagt. Am Donnerstagmittag setzte er den symbolischen ersten Spatenstich.

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Schulleiter Gerhard Klaus (von links), Architekt Sven Reuter, Regionspräsident Hauke Jagau und Bürgermeister Alfred Baxmann setzen den symbolischen ersten Spatenstich.

Quelle: Antje Bismark

Burgdorf. Mit dem millionenschweren Umbau setzt die Region ihr Konzept weiter um, bestimmte Ausbildungsberufe an einem Standort zu bündeln. So kommen bis zu 700 Schüler und ihre Lehrer von der BBS 6 aus Hannover nach Burgdorf, im Gegenzug wechselt die Gesundheitssparte in die Landeshauptstadt. Nach der Neugliederung werden mehr als 4000 Schüler an der BBS am Berliner Ring lernen. "Dabei ist das künftige Kompentenzzentrum Fahrzeugtechnik einmalig in Norddeutschland", sagte Schulleiter Gerhard Klaus. "Wir wollen für unseren Nachwuchs die optimale Ausbildung", betonte Regionspräsident Hauke Jagau und fügte hinzu: "Es geht darum, Kompetenz zu bündeln und Lehrmittel effektiv einzusetzen."

In den kommenden Monaten entstehen 15 nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattete Werkstätten, neue Labore für den Praxisunterricht, fünf neue Unterrichtsräume, eine neue Kfz-Unterstellhalle für bis zu 20 Fahrzeuge. "Der Umbau betrifft fast jeden Trakt des Schulgebäudes", sagte Architekt Sven Reuter und betonte, die Arbeiten müssten bei laufenden Schulbetrieb erledigt werden. Deshalb werde der Umbau abschnittsweise organisiert, dauere damit aber auch länger. Dabei gehe es insbesondere um zusätzliche Klassenräume und darum, die Werkhallen an den künftigen Bedarf anzupassen. So werde beispielsweise die große Werkhalle unterteilt und der größere Teil der Halle so ausgestattet, dass dort der Fachunterricht für den Bereich Nutzfahrzeuge erteilt werden kann: Dazu schaffen Arbeiter eine rund 13 Meter lange Lkw-Grube und bauen eine neue Betonsohle ein, die die schweren Lastwagen tragen kann. Der kleine Bereich dient künftig der Karosseriebearbeitung.

Saniert wird nach Aussage einer Regionssprecherin auch die Lehrküche und das Lehrrestaurant, beide Bereiche erhalten unter anderem neue Bodenbeläge. Die Fleischerei werde ergänzt um eine Bäckerei. Und nicht zuletzt, betonte Architekt Reuter, statten Fachfirmen die Schule mit LED-Leuchten und neuem Brandschutz aus.

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