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Unfall bei Schützenumzug in Otze

Burgdorf Unfall bei Schützenumzug in Otze

Ein Unfall hat das Otzer Schützenfest am Sonnabend überschattet. Als ein 41-jähriger Rennradfahrer auf dem Weferlingser Weg am Umzug vorbeifahren wollte, kollidierte er mit einer 64-jährigen Teilnehmerin. Die Frau stürzte und verletzte sich so schwer am Kopf, dass sie in eine Klinik gebracht wurde.

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Die Polizei ist am Sonnabend zu einem Unfall während des Schützenausmarsches gerufen worden

Quelle: Symbolbild

Otze. In Höhe des Hausnummer 36 des Weferlingser Weges nahm das Unheil um 15.15 Uhr seinen Lauf. Der Radfahrer schloss von hinten auf den Festumzug auf, der unterwegs zum Scheibenannageln bei Bürgerkönigin Ellen Becker war. Wohl in der Absicht, möglichst zügig an der Parade vorbeizukommen, war er auf den Gehweg auf der rechten Straßenseite gefahren.

Als sich eine Lücke mitten im Zug aufzutun schien, begann der Rennradfahrer, seine Fahrt zu beschleunigen. Aus dieser beschleunigenden Fahrt heraus erwischte er beim Vorbeifahren die 64-jährige Schützendame, die in dem Moment einen kleinen Schritt nach rechts machte, hart an der rechten Schulter. Den ihr solcherart versetzten Stoß konnte die Frau nicht abfangen. Sie taumelte nach links und stürzte mit der linken Gesichtshälfte zuerst auf den Boden. Dabei zog sie sich eine stark blutende Platzwunde zu. Zudem ging ihre Brille kaputt.

Der Radfahrer blieb unverletzt und wollte seine Fahrt umgehend fortsetzen. Zugteilnehmer hinderten den Mann jedoch daran. Nachdem ein Ersthelfer der Verletzten mittels Verbandsmaterial aus einem Auto in der Nähe einen Druckverband am Kopf angelegt hatte, wurde die Frau mit einem sofort alarmierten Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Weil über den Anlass des Unfalls und die Schuldfrage kontroverse Meinungen herrschten, riet die anwesende stellvertretende Bürgermeisterin Burgdorfs Rechtsanwältin Christa Weilert-Penk, die Polizei zu rufen. Diese kam, nahm den Unfall auf und leitete ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Radfahrer ein.

Von Sandra Köhler

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