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SPD prüft nach Facebook-Post eine Anzeige

Burgdorf SPD prüft nach Facebook-Post eine Anzeige

Strafanzeige wegen Beleidigung, Rufschädigung und Bedrohung hat jetzt der SPD-Ratskandidat Tayyar Duran gestellt – gegen Unbekannt. Denn der 33-jährige Burgdorfer weiß nicht, wer hinter einer Kampagne steckt, die inzwischen seine Partei auf lokaler, aber auch überregionaler Ebene beschäftigt.

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Gegen eine Facebook-Kampagne wehrt sich die SPD mit Strafanzeigen.

Quelle: Symbolbild

Burgdorf. „Jemand hat meinen Facebook-Account geknackt und eine falsche Nachricht verbreitet“, sagt Duran. Darin heiße es sinngemäß, dass niemand etwas Schlechtes über die PKK sagen dürfe.

Veröffentlicht in einer Montage mit den Porträtfotos aller SPD-Kandidaten hat dies ein Internetportal, gegen das nun wiederum die Burgdorfer Sozialdemokraten rechtliche Schritte prüfen. „Tayyar Duran wird eine eidesstattliche Versicherung abgeben, dass er diese Aussage nicht im Messenger geschrieben hat. Anschließend wird zivilrechtlich gegen die Berichterstattung vorgegangen“, kündigt SPD-Chef Ahmet Kuyucu nach einer Beratung durch die Rechtsabteilung der Bundes-SPD an.

Duran selbst zeigt sich entsetzt angesichts der Situation: „Ich habe keine Kontakte zur PKK und hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal erleben muss.“ SPD-Fraktionschef Gerald Hinz betont: „Wir haben volles Vertrauen zu Tayyar Duran.“

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