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Alle Schulleiter an einen Tisch

Burgdorf Alle Schulleiter an einen Tisch

Schafft es der Rat der Stadt vor den Etat-Beratungen, in der Schulraumdebatte den Knoten zu durchschlagen? Die SPD will nach eigener Aussage nichts unversucht lassen. Sie schlägt vor, dass sich alle Schulleiter an einen Tisch setzen und mithilfe eines externen Moderators an Lösungen arbeiten.

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Auf dem Gelände der Prinzhornschule zwischen der Straße Im Langen Mühlenfeld und dem Stadion plant die Stadt einen millionenschweren Neubau für die IGS.

Quelle: Holger Schilke

Burgdorf. In den vergangenen Monaten haben beim Thema Schulraum nur zwei Schulen von sich reden und ihre jeweiligen Ansprüche gegenüber Rat und Stadtverwaltung geltend gemacht: das Gymnasium und die im Aufbau befindliche Integrierte Gesamtschule (IGS). Für die IGS plant die Stadt einen Neubau für mehr als 30 Millionen Euro. Dem Gymnasium fehlen im nächsten Jahr fünf Räume, bis 2021 sogar 14 bei unterstellter Sechszügigkeit aller Jahrgänge, wie Oberstufen-Koordinatorin Julia Schneider auf Nachfrage sagt.

Derweil haben nach eigenen Angaben auch die Grundschule in Otze, die Astrid-Lindgren-Grundschule in der Weststadt, die Gudrun-Pausewang-Grundschule in der Südstadt und die Realschule Vor dem Celler Tor im nächsten Schuljahr zu wenig Räume. Der Pausewang-Schule fehlen, selbst wenn sie umzieht in den Neubau am Berliner Ring, mindestens zwei Räume, der Lindgren-Schule ab Oktober ein Klassenzimmer und auf lange Sicht ein Funktionsraum und vier Differenzierungsräume, der Schule in Otze bis zum Jahr 2020 drei Räume sowie Platz für die ausgelagerte Mensa und der Realschule ab Oktober ein Bio-Fachraum. In der Waldschule in Ehlershausen müssen die Toiletten saniert werden. Das heruntergewirtschaftete Gebäude der Grundschule I an der Gartenstraße bedarf der Generalsanierung.

„Mit billig ist nichts mehr zu machen bei Burgdorfs Schulen“, sagt Otzes Grundschulleiterin Antje Kuchenbecker-Rose, die kommissarisch auch die Grundschule I leitet. Ihr Kollege Heiko Blumenstein von der Lindgren-Schule hat alle Schulleiter für den 28. September eingeladen mit dem Ziel, der Politik einen Vorschlag zu unterbreiten, wie man die Raumnot im nächsten Jahr in den Griff bekommen könnte.

Die SPD will mit ihrem Vorschlag zudem erreichen, dass die Schulraumdebatte nicht länger nur auf ein Duell zwischen IGS und Gymnasium hinausläuft, dass die Schulleiter sich gegenseitig freie Raumkapazitäten zur Verfügung stellen und sich womöglich zeitweise mit Containern bescheiden. „Einen Anspruch auf Perspektiven haben alle Schüler und deren Eltern in dieser Stadt“, begründet die schulpolitische Sprecherin der SPD, Christiane Gersemann, den Vorstoß ihrer Fraktion.

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