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Alte Hasen und junge Hüpfer tanzen gemeinsam

Burgdorf Alte Hasen und junge Hüpfer tanzen gemeinsam

Ferien und Emotionen, Tanz und Spaß - aus diesen Momenten besteht das Leben, und deshalb haben die Tänzer vom SV Hertha Otze ihre jüngste Show auch unter das Motto "Moments of Life" gestellt. Am Sonnabend, 18. März, erwartet die Besucher im StadtHaus viel Abwechslung, dank eines harten Trainings.

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Die Männergruppe probt für ihren Auftritt am 18. März mit dem Bruttosozialprodukt.

Quelle: Bismark

Otze. Am Anfang stand eine Idee: "Die Frauen aus der Jazzdance-Sparte suchten eine Gelegenheit, einmal ihr Können vor Publikum zu zeigen", erinnert sich Vereinssprecher Friedhelm Döbel. Deshalb luden die Aktiven im Jahr 1989 erstmals zur Tanzshow ein, seinerzeit noch ins Gasthaus mit Bahnhof. Seitdem standen die Jazzdancerinnen elfmal auf den Brettern, die gemeinhin die Welt bedeuten sollen. Jedes Mal wurden sie zudem von einer mehrköpfigen Männertruppe unterstützt, die sich in intensiven Kurztrainings auf ihren Auftritt vorbereiten.

Daran ändert sich auch in diesem Jahr nichts, versichert Döbel, der von Anfang an mittanzt. Ob bei "I'm walking", dem "Kleinen grünen Kaktus" oder nun dem "Bruttosozialprodukt": "Wir bieten immer was für die Unterhaltung", verspricht der Otzer. Gleichwohl ändert der Spaß an der Sache nichts daran, dass Trainerin Franziska beim Üben auf synchrone Bewegungen und exakte Schrittfolgen achtet. Den Kopf hängen statt kreisen zu lassen, das akzeptiert sie nicht. Und so rollen die Herren des Vereins den Kopf, zeigen Muskeln oder spucken in die Hände - am Ende des sonnabendlichen Trainings gelingen sogar alle Bewegungen im Gleichklang. Den größten Erfolg, erzählt Tänzer Hartmut Jung, habe die Männertruppe mit dem Kaktus-Auftritt geschafft. "Damit sind wir sogar zu Geburtstagen und privaten Feiern eingeladen worden", bestätigt Döbel.

Während er und seine Mitstreiter die Sporthalle nach ihrem Training räumen, übernehmen die Übungsleiterinnen das Feld mit dem Titel "Das Leben ist schön" von Sarah Connor. Ohne Trainerin, dafür mit Spiegeln, die erbarmungslos jeden Fehler zeigen. Ganz klar: Bis zur Show mit fast 30 Titeln, darunter auch der legendäre Kaktus, und den Ansagen von Moderator Bastian Wünsch stehen zwar noch Trainingseinheiten an, von der mitunter schweißtreibenden Körperarbeit werden die Besucher im ausverkauften StadtHaus aber nichts mehr merken.

Gut 18 Monate liegen zwischen der Suche nach dem Motto samt Liedauswahl und dem Auftritt. "Jeder Übungsleiter denkt sich dann für seine Gruppe die Choreografie aus und studiert diese dann auch ein", sagt Sarah Döbel. Auch die Kostüme müssten entweder selbst genäht oder gekauft werden. "Allein an unseren Röcken haben wir tagelang gearbeitet", sagt die Otzerin.

Die Resonanz, gesteht Döbel, habe die gut 100 Aktiven zwischen fünf und 40 Jahren überrascht - unter ihnen seien alte Hasen, die schon am Anfang mitgetanzt haben, ebenso wie junge Küken. "Es gab richtig viel Mundpropaganda, und dann waren die Karten schnell weg", sagt er. Deshalb überlege der Verein, für das nächste Mal zwei Veranstaltungen anzubieten. Aber: "Letztlich ist das auch eine Frage des Gelds."

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Von Redakteur Antje Bismark

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