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"Laatzen zurückzulassen fällt mir schwer"

Sabine Preuschoff "Laatzen zurückzulassen fällt mir schwer"

Der Kirchenkreistag in Burgdorf hat die Laatzenerin Sabine Preuschoff (43) am Mittwoch im zweiten Wahlgang zur neuen Superintendentin gewählt. Mit der Pastorin der Immanuelgemeinde in Alt-Latzen sprach Astrid Köhler.

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Quelle: Junker

Wie haben Sie sich nach Bekanntgabe der Entscheidung gefühlt?

Es hat einen Moment gedauert, bis es gesackt ist. Aber ich habe mich natürlich wahnsinnig gefreut. Gleichzeitig haben sich Gedanken reingemischt: Jetzt ist es Realität. Was bedeutet das an neuen Aufgaben? Auch ist es ein Abschied. Vorwiegend ist aber die Freude.

Mit wem haben Sie danach als erstes gesprochen?

Mit meiner Tochter (21), meinen Eltern und besten Freunden. Sie haben sich sehr für mich gefreut.

Wie wirkt sich die Wahl auf ihren Terminplan im Dezember aus?

Das kann ich noch nicht ganz absehen. Es wird Gespräche geben mit dem Kirchenkreistagsvorsitzenden zum weiteren Vorgehen. Ich bekomme Hilfe bei der Wohnungssuche, weil es keine Dienstwohnung in Burgdorf gibt, und es gibt Gespräche mit Landessuperintendentin Dr. Spieckermann, Herrn Superintendent Brandes und der Personaldezernentin.

Wann treten Sie Ihr neues Amt an?

Der Wunschtermin von Burgdorf wäre März 2016.

 Worauf freuen Sie sich in Burgdorf?

Es ist eine andere Position, andere Verantwortung. Was die Aufgaben angeht, so freue ich mich darauf, Projekte und Ideen mit zu entwickeln, wie Kirche in heutiger Zeit nahe am Menschen sein kann. Ich habe in Burgdorf eine große Offenheit und Gestaltungsfreude wahrgenommen, Neues auszuprobieren. Der Kirchenkreis mit den Menschen, die ich schon kennenlernen durfte, ist mir bereits ans Herz gewachsen.

Inwiefern werden sie Laatzen vermissen?

Das ist heute schwierig zu sagen... ( macht kurze Pause) Die wunderbare Zusammenarbeit in den Gremien des Kirchenkreises und mit Superintendent Brandes, die Kirchenkreis-Sozialarbeiterinnen, liebe Kollegen, die verschiedenen Aufgaben und Arbeitszusammenhänge... Es sind die Menschen vor Ort und in der Gemeinde, denen man hier und da sehr nah gekommen ist, in manchen Lebenssituationen, in die man als Pastorin eingelassen wird, auch sehr intensiv. Das ist ein großer Schatz. Das zurückzulassen fällt mir schon schwer.

Gibt es Abschied von der Immanuelgemeinde?

Ja, natürlich und nicht nur in der Gemeinde, sondern auch im Kirchenkreis Laatzen-Springe und von den Aufgaben dort. Der Abschied ist mit Superintendent Brandes und mit der Gemeinde zusammen zu terminieren, wenn klar ist, wann ich eingeführt werde.

Von Astrid Köhler

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