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Die Schützen verkleiden sich für ihre Könige

Burgdorf Die Schützen verkleiden sich für ihre Könige

Während des Festumzugs zum Scheibenanbringen trinken die Schillerslager Schützen zwar Bier. Aber beim Zug durchs Dorf geht es alles andere als bierernst zu.

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Simona Weißhaar (von links), Petra Riemer, Hella Schaper und Anne Bielmann ziehen als Dartscheiben durch das Dorf, weil das Hobby der diesjährigen Damenkönigin Dart spielen ist.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Schillerslage. Die Schillerslager lieben es, sich zu verkleiden - und diese Leidenschaft leben sie bei ihrem Schützenfest nach Herzenslust aus. Die frühere Gymnastikgruppe des Sport- und Schützenvereins wählt für ihre Verkleidung jedes Jahr einen anderen Leitspruch. In diesem Jahr lautete er: Taxi nach Paris!. "Wir haben Abendgarderobe angelegt, weil die Pariser Frauen immer modisch gestylt sind", sagte Uta Leonhardt.

Bunte Farbtupfer setzten die Mitglieder des örtlichen Spielmannzugs. Sie hatten sich diesmal für das Kostümierungsmotto "Einhörner und Regenbogen" entschieden. Fünf Schützinnen hatten sich für den Umzug T-Shirts, auf denen eine überdimensionale Dartscheibe prangte, geschneidert. Weil unsere Königin Gabi Krause einmal in der Woche dartet", erläuterte Simona Weißhaar. Zudem zogen die Fünf einen alten Bollerwagen beladen mit Getränken, Süßigkeiten, Wurst und Käse hinter sich her.

Lederhosen ist die traditionelle Kluft der Scheibenträger, nur die T-Shirts variieren von Jahr zu Jahr.  Diesmal lautete die Aufschrift "Fuchs kann immer kommen" - als Anspielung auf das Motiv der Schützenscheibe 2017, die einen Fuchs ziert. Aufgehängt wurde sie am Haus von Ortsbürgermeister Cord Reißer, dem neuen Schützenkönig von Schillerslage.

Beim Aufhängen der Scheiben lassen sich die Scheibenträger den einen oder anderen Spaß einfallen. So schraubte Holger Meyer die Kinderkönigsscheibe zunächst mit der Rückseite nach vorn an. Auch nachdem er die Scheibe umgedreht hatte, musste Kinderkönigin Emma Walter mehrmals die Position korrigieren, bis die Trophäe endlich richtig hing.

Schützenchef Jörg Meyer mahnte immer wieder zur Eile: "Wir haben heute einen langen Marsch vor uns." Denn Schützenkönig Cord Reißer wohnt außerhalb des Ortes an den Wolfskuhlen. Deshalb war der Umzug sogar eine Dreiviertelstunde früher gestartet. Reißers Haus war auch schon 2014 Ziel beim Sonnabendumzug das Ziel. Damals war seine Tochter Marie Kinderkönigin. "Über meine Kinder bin ich zum Schießsport gekommen", sagte Reißer.

Bevor die Schützen in diesem Jahr sein Haus ansteuerten, legten sie noch bei Jugendkönig Patrick Schill und Damenkönigin Gabi Krause einen Stopp ein. Krause hatte sich nach ihren Worten mit dem Königstitel selbst ein Geburtstagsgeschenk gemacht: Am letzten Schießtag war sie 36 Jahre alt geworden. 

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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