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Schillerslager machen Jecken Konkurrenz

Schillerslage Schillerslager machen Jecken Konkurrenz

„Warum soll ich nach Köln fahren, wenn ich in Schillerslage Schützenfest feiern kann?“ Mit diesen Worten am Kommersabend hat Werner Bösche, Vorsitzender des Kreisschützenverbands, die Atmosphäre im Dorf treffend beschrieben. Wer am Wochenende mit der Festgemeinde unterwegs war, fühlte sich unweigerlich in die fünfte Jahreszeit am Rhein versetzt.

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Ausgelassene Stimmung in Schillerslage.

Quelle: Wulf-Dettmer

Burgdorf. Denn die Schillerslager haben keine Scheu, auch mal den Affen zu spielen: Allen voran Ralf Malycha, ehemaliger Schützenvereinsvorsitzender, und Michael Scharringhausen, Ehemann und Vater der amtierenden Königinnen Katharina und Kim, zogen beim Umzug zum Scheibenannageln in „allerliebsten Feenkostümen“ durch die Straßen. Ein Blickfang war auch Fabian Hinte vom Spielmannszug. Passend zum Motto „Oktoberfest“ hatte er sich in ein Dirndl gezwängt. „In Lederhosen können ja alle“, so sein Kommentar.

Bunt ging es am Wochenende in Schillerslage zu: Dort feierten zahlreiche Schützen ihr Schützenfest.

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Ortsbürgermeister Manfred Dunker brachte orientalisches Flair ins Festvergnügen: Er trug ein sommerliches Festgewand – ein Geschenk aus Kirgisistan.

Entscheidend für den Festerfolg ist aber nicht nur die Kreativität, sondern vor allem die Kondition aller Beteiligten. Denn nach der Zeltdisko, die Sonntag früh gegen 3 Uhr endete, ging es zum Eierbacken zur neuen Jugendkönigin Sonja Scharringhausen.

Montag um 2 Uhr war dann noch einmal Eierbacken angesagt: bei Schützenkönig Sven Boddien, der erstmals den Titel gewann. „Um das alles zu schaffen, braucht man Urlaub und viele Helfer“, sagte Boddien lächelnd. 

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