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Schimmel-Kita wird bald saniert

Ehlershausen Schimmel-Kita wird bald saniert

Die Dachsanierung des von Schimmel gefallenen Anbaus der Kita in Ehlershausen soll in der zweiten Oktoberwoche beginnen. Wann und wie die Feuchtigkeit im Raum der roten Gruppe im Altbau beseitigt werden kann, ist noch unklar.

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Der Architekt Michael Aselmeier (von links), Stadtrat Michael Kugel und Bürgermeister Alfred Baxmann stellen sich den Fragen der Elternschaft. Heinze

Quelle: Stefan Heinze

Burgdorf. Der mit der Sanierung beauftragte Architekt Michael Aselmeier erläuterte den Eltern die bevorstehenden Arbeiten im Detail. Ursache für den Schimmelbefall ist demnach ein Fehler in der Dampfbremse, die das Eindringen von Feuchtigkeit aus der Raumluft in die Wärmedämmung und die gesamte Dachkonstruktion verhindern soll. Bei der Sanierung wird das Flachdach geöffnet, schadhafte Bauteile werden ausgetauscht und das Dach mit einer stärkeren Neigung dann neu aufgebaut. Sachverständige für Schimmel, Holzschutz und Bauphysik begleiten die dringend erforderliche und lange überfällige Sanierung. Kinder sollen dabei nicht mit Schimmel in Kontakt kommen können. Spätestens bis zur Jahreswende versprach Aselmeier einen Anbau, der einem Neubau gleichwertig sei.

Im Raum der roten Gruppe dringt die Feuchtigkeit lokal begrenzt in einer Wand und im Fußboden von unten ein. Die Ursache dafür ist nach wie vor unklar. Die Stadt hat vorsorglich Abflüsse im Sanitärbereich erneuern lassen. Ein Gutachter ist mit Feuchtemessungen beauftragt. Das berichteten Bürgermeister Alfred Baxmann und Stadtrat Michael Kugel. Vom Ergebnis der Messungen hänge ab, was zu tun sei und wie lange es dauern werde.

Überlegungen der Eltern, mit der Dachsanierung des Neubaus auf das Ergebnis der Messungen im Altbau zu warten, machte sich die Stadt nicht zu eigen. Nach Ansicht des Architekten sind Auswirkungen des Schadens im Altbau auf den Neubau nicht zu erwarten. Bei einer ersten Messung wurde in dem Gruppenraum eine erhöhte Keimbelastung festgestellt, bei Folgemessungen jedoch nicht mehr.

Spekulationen der Eltern, mit einem Beweissicherungsverfahren wäre die Sanierung eher möglich gewesen, wies die Verwaltung zurück und wiederholte das auch in der folgenden Ortsratssitzung gegenüber der CDU-Fraktion und dem CDU-Ratsherrn Robert Apel. Kritik an der Kommunikation hingegen ließ Bürgermeister Baxmann gelten. Sobald feststeht, wie saniert wird, will die Stadt zu einem zweiten Infoabend einladen.

Von Stefan Heinze

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