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Schlaglochpiste bekommt Tempolimit

Sorgensen Schlaglochpiste bekommt Tempolimit

Die Sorgenser Ortsdurchfahrt befindet sich in einem desolaten Zustand. Ortsvorsteher Dirk Schwerdtfeger fordert von der Landesverkehrsbehörde, die Straße umgehend zu reparieren und bis dahin vor den Straßenschäden zu warnen.

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Schlagloch reiht sich an
Schlagloch: Die Sorgenser Ortsdurchfahrt weist große Schäden auf.

Quelle: privat

Sorgensen. Die Landesbehörde hat sofort reagiert: „Ich habe gerade mit der Straßenmeisterei Burgdorf gesprochen. In dem Bereich wird Tempo 30 angeordnet, und Verkehrsschilder sollen auf die Straßenschäden hinweisen“, erklärte Friedhelm Fischer vom Geschäftsbereich Hannover des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr gestern Mittag auf Anfrage. Ein Verfüllen der Schlaglöcher sei wegen der aktuellen Temperaturen nicht möglich. Um 14 Uhr meldete Schwerdtfeger dann per E-Mail: „Die Schilder am Ortseingang sind aufgestellt. Für die schnelle Hilfe bedanke ich mich sehr herzlich.“

Allerdings werden er und die Sorgenser auf die Sanierung ihrer viel befahrenen Ortsdurchfahrt im Zuge der Landesstraße 311 noch warten müssen. Bislang war geplant gewesen, die Straße 2016 umfassend zu erneuern. Doch daraus wird nichts: „Eine Sanierung der Ortsdurchfahrt wird es definitiv 2016 nicht geben“, sagte Fischer gestern. Mit der Stadt Burgdorf sei man im vergangenen Jahr so verblieben, dass zunächst alle Vorarbeiten - etwa die Erneuerung von Versorgungsleitungen und der Bau eines Gehwegs - erledigt werden. „Das passiert in diesem Jahr. Die Sanierung planen wir dann für 2017“, sagt Fischer.

Die Sorgenser Hauptstraße ist seit Jahren sanierungsbedürftig. Denn seit die B 188 nicht mehr durch Burgdorf führt, sondern im Norden um die Stadt herumführt, hat der Verkehr in Sorgensen laut Schwerdtfeger stark zugenommen. Viele Berufspendler aus Richtung Hänigsen fahren auf dem Weg zur B 188 durch das Dorf.

Erst kürzlich habe er das Verkehrsaufkommen in Spitzenzeiten gezählt, berichtet Schwerdtfeger: „In der Zeit von 6 bis 9 Uhr sind in beiden Fahrtrichtungen fast 800 Fahrzeuge durch Sorgensen gefahren.“ Für diese Belastung ist die Straße nicht gebaut worden. Darum musste die Fahrbahn immer wieder geflickt werden. Doch der jüngste Frosteinbruch hat aus Rissen tiefe Löcher gemacht. „Es besteht die Gefahr, dass Radfahrer im Dunkeln stürzen und Autos ernste Schäden davontragen“, sagt Schwerdtfeger.

Von Anette Wulf-Dettmer

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