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Vor der BBS droht der Verkehrsinfarkt

Burgdorf Vor der BBS droht der Verkehrsinfarkt

Morgens zwischen 7.30 und 8 Uhr am Berliner Ring:
Schlangen von Schülern, die ihre Räder in der Anlage neben dem Südstadtbistro abgestellt haben, streben über die Zebrastreifen ins Gymnasium. Für Autofahrer geht in der Zeit fast gar nichts. Rückstaus sind die Folge.

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Morgens am Berliner Ring: Vor dem Zebrastreifen am Berliner Ring stauen sich die Autos. Mittags geht es ähnlich zu.

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. Nichts geht mehr: Das gilt zu der Zeit übrigens auch für die Schüler und Lehrer der Berufsbildenden Schulen (BBS) am Berliner Ring, einer der größten Schulen in Niedersachsen mit fast 4000 Schülern. Da der Einzugsbereich des Kompetenzzentrums für Mobilität die gesamte Region Hannover umfasst, reisen viele Lehrkräfte und ebenso Schüler mit eigenen Fahrzeugen an.

"Ddie schaffen es häufig nicht pünktlich in den Unterricht, weil sie 20 Minuten oder länger vor dem Zebrastreifen stehen," beklagt Schulleiter Reiner Behrend die aus seiner nicht mehr als unglücklichen Zustände. Er wünscht sich eine Ampelanlage- und hat deshalb auch bereits Kontakt mit der Stadtverwaltung aufgenommen.

Ein Stück weit Selbsthilfe ist der Versuch, die Angehörigen des Kollegiums quasi von hinten an die Schule zu lotsen, um den Berliner Ring zu umgehen. Das bietet sich an, denn hinter der BBS liegen die neuen, etwa 100 Parkplätze für die Lehrer. "Dann reichen die Plätze vorne auch für die Schüler", sagt Behrend. Diese ebenfalls von hinten über die Scharlemannstraße an die BBS heranzuführen, sei indessen wegen der Misere mit den am Berliner Ring befindlichen Parkplätzen keine Lösung.

Henry Barm, Leiter der Abteilung für Schulen, Kultur und Sport im Rathaus, bestätigt die von Behrend geschilderten Zustände: "Ich habe das selbst auch schon erlebt." Die Situation der Schüler-und Verkehrsströme am Schulzentrum sei aus seiner Sicht hingegen nicht neu, betont Barm, der früher selbst in der Südstadt wohnte. Allerdings habe sie sich mit der neuen Fahrradabstellanlage etwas konzentriert. "Früher sind die Schüler mit den Rädern vom Schulhof gefahren und haben dann irgendwo den Berliner Ring gequert."

Bereits im Zuge der Überlegungen zum Neubau des C-Traktes des Gymnasiums habe es Überlegungen gegeben, den Verkehr an dieser neuralgischen Stelle zu entzerren und eventuell über die Scharlemannstraße umzuleiten. Auch die versetzten Anfangszeiten von Gymnasium und BBS waren eingeführt worden, um Entlastung zu schaffen. "Eine einfache Lösung gibt es nicht", sagt Barm. Nichtsdestotrotz soll es ein Treffen von Vertretern der BBS und der zuständigen Tiefbauabteilung geben, um zu sehen, was machbar ist.

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Von Sandra Köhler

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