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Schülerzahlen fordern die Stadt

Burgdorf Schülerzahlen fordern die Stadt

Die Anmeldezahlen für die IGS und das Gymnasium liegen vor - beide Schulen starten mit mehr Schülern als erwartet. Nun gilt es, die entsprechenden Räume zu schaffen.

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Die Zahlen haben die Erwartungen der Verwaltung übertroffen.

Quelle: Symbolbild

Burgdorf. Insgesamt 126 künftige Fünftklässler haben sich nach Aussage von Rudolf Alker, Leiter der IGS-Planungsgruppe, angemeldet. Unter ihnen sind auch acht Inklusionsschüler, für die per Gesetz zwei Plätze zu berechnen sind. „Damit liegt die Schülerzahl bei 134“, sagt Alker. Das bedeutet: „Wir werden fünfzügig als IGS starten“, kündigt Alker an und spricht von einer positiven Überraschung. Seinen Angaben zufolge muss die IGS nun schauen, wie sie den notwendigen Raum in der Realschule dafür bekommt. „Die Gespräche laufen“, sagt Alker und bezieht dies auch auf die notwendigen Lehrerstationen.

Bestätigt von den Zahlen sieht sich auch die Verwaltung: „Sie haben unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Stadtsprecherin Eva-Maria Dobriloff und fügt hinzu, dass sich die Fünfzügigkeit im Gebäude der Realschule realisieren lasse. Dazu habe es bereits ein Abstimmungsgespräch gegeben, zudem werde sich die Fachabteilung zeitnah mit der Thematik der künftigen Zügigkeit befassen.

Zum ersten Mal mit sechs Klassen und insgesamt 153 Fünftklässlern startet das Gymnasium. „Etwa ein Fünftel der Schüler hat eine andere Schullaufbahnempfehlung“, sagt Rektor Michael Loske. Mit Blick auf die Nachfrage und auf die Rückkehr zum G 9 lenkt er den Blick auf fehlende Räume für seine Schule. „Ich habe Sorge, dass die Aufenthaltsbereiche für die Sek I und Sek II nicht wie geplant entstehen“, sagt er. Angesichts der Baupläne für die Gudrun-Pausewang-Grundschule hätten er und seine Kollegen bei jeder Ratssitzung auf die Raumsituation hingewiesen. Die zusätzlichen Klassen sorgen nach Aussage Loskes zwar nicht an seinem Gymnasium, aber an anderen für Probleme: „Die Referendare haben ihre Verträge längst anderswo unterschrieben, obwohl sie gern geblieben wären.“ Damit fehlten Lehrkräfte, beispielsweise für Deutsch, Musik oder Mathe.

Eine Gleichbehandlung aller Schulen fordert die CDU Burgdorf in einer Stellungnahme. Darin lehnt sie den außerplanmäßigen Kauf von Mobiliar für die IGS für 77.000 Euro ab. Jeder Jahrgang, so das Konzept der Planungsgruppe, erhält andersfarbige Möbel. „Der Wunsch ist nachvollziehbar, aber angesichts des Zustandes in den übrigen Burgdorfer Schulen nicht vertretbar“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Mirco Zschoch in einer Pressemitteilung.

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