Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Stadt treibt IGS-Neubau voran

Burgdorf Stadt treibt IGS-Neubau voran

Die Machbarkeitsstudie zur Unterbringung der IGS hat den Schul- und Bauausschuss anstandslos passiert. Die Gremien gaben der Stadt am Dienstag das Signal, Planungen für einen erforderlichen Umbau des Realschulgebäudes sowie einen Neubau neben dem Stadion voranzutreiben.

Voriger Artikel
Film über tödlichen Griff zum Handy
Nächster Artikel
Kinder erforschen Pflanzenwelt

Blick vom B-Platz der TSV Burgdorf Richtung Prinzhorn-Schule: Die Stadt prüft zurzeit, ob für den IGS-Neubau auf dem Prinzhorn-Areal noch Flächen Richtung Osten dazubekommen kann.

Quelle: Dege

Burgdorf. In der Sitzung der beiden Ausschüsse ging es zeitweilig emotional hoch her. Vor allem die CDU kritisierte einmal mehr scharf die aus ihrer Sicht viel zu hohen Kosten für einen IGS-Neubau. Laut Studie liegen diese bei 32 Millionen Euro. Die Christdemokraten unterstellen wegen möglicher Kostensteigerungen 
50 Millionen Euro. CDU-Fraktionschef Mirko Zschoch plädierte dafür, das Bauvorhaben abzuspecken, um der Stadt finanziell den Spielraum zu bewahren für die notwendige Sanierung anderer Schulen.

Eine klare Absage erteilten Zschoch und seine Fraktionskollegen in der Diskussion auch allen Gedankenspielen für eine mögliche IGS-Oberstufe. Die Stadtverwaltung hatte vorgeschlagen, Flächen vorzuhalten, um eine IGS-Oberstufe nicht von vornherein unmöglich zu machen, wie es die CDU forderte. Für die Schulelternschaft warb Günter Eggers als deren Vertreter im Schulausschuss dafür, den IGS-Neubau nicht zu klein anzulegen. Man wisse schließlich nicht, wie sich die Schülerzahlen entwickeln. Als vorausschauend und klug beschrieb es der Elternvertreter auch, der IGS mit Flächenmanagement die Möglichkeit einer Oberstufe nicht zu verbauen.

Die Parteinahme des Elternvertreters verfehlte ihre Wirkung nicht: In der Abstimmung verflüchtigte sich der Widerstand der Christdemokraten. Auch die CDU-Ratsmitglieder stimmten dafür, der IGS die Oberstufenoption offen zu halten. Auch die zweite Abstimmung zur Machbarkeitsstudie fiel in beiden Gremien einstimmig aus: Die Förderschule am Wasserwerk soll nicht im IGS-Neubau neben dem Stadion unterkommen.

Die Stadt will nun zügig die Verfügbarkeit weiterer Flächen östlich der Prinzhornschule für den IGS-Neubau prüfen. Dies hatte die WGS-Fraktion gefordert. Laut Bürgermeister Baxmann würden dazu Gespräche geführt mit den Eigentümern der Nachbargrundstücke sowie mit der TSV Burgdorf. Schon in wenigen Wochen will die Stadt Klarheit haben, um dann die zurückgestellte Entscheidung, ob die Prinzhornschule und die sanierungsbedürftige Turnhalle der Prinzhornschule abgerissen werden müssen, fällen zu können.

Möglichst noch in diesem Jahr erhofft sich der Bürgermeister eine Grundsatzentscheidung des Rates zum IGS-Neubau, um Planer und Controller für das Vorhaben beauftragen und die Bauarbeiten ausschreiben zu können.

Bauchschmerzen bereitet der Stadt noch die Unterbringung der Prinzhorn-Förderschüler. Auf Nachfrage der Schule erhielt diese am Dienstag nur die Auskunft, dass der Schulbetrieb in diesem Schuljahr unbeeinträchtigt im angestammten Gebäude weiterlaufen könne. Später erwägt die Stadt eine Umsiedlung der Förderschüler ins alte Gebäude der Pausewang-Grundschule in der Südstadt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6so7fv8r5kz1bl6pg11s
St. Nikolaus dankt den Ehrenamtlichen

Fotostrecke Burgdorf: St. Nikolaus dankt den Ehrenamtlichen