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Gymnasium präsentiert sich in Top-Zustand

Burgdorf Gymnasium präsentiert sich in Top-Zustand

Das Gymnasium hat sich dem Schulausschuss des Rates bei dessen Besuch in dieser Woche in einem Topzustand präsentiert. Schulleiter Michael Loske erklärte dann auch, dass in puncto Raumausstattung derzeit keine Wünsche mehr offen seien.

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Der Schulausschuss des Burgdorfer Rats lässt sich von Schulleiter Michael Loske durch das Gymnasium führen.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Neue Unterrichtsräume im Untergeschoss, auf den neuesten Stand gebrachte Fachräume für die Naturwissenschaften, stylische Sitzgruppen auf den Gängen im Atrium und zudem die Aussicht auf den Bezug des benachbarten Grundschul-Neubaus für die Dauer von drei Jahren. Loske bestätigte den Gästen aus Politik und Verwaltung: Mit Blick auf die Raumausstattung habe das Gymnasium aktuell keine Wünsche.

Das klang wie Balsam für die Ohren der Kommunalpolitiker, die sich bei der Besichtigung städtischer Schulen in diesem Frühjahr bislang fast ausschließlich mit Unzulänglichkeiten und Mangel konfrontiert sahen. Loske indessen schaltete im Angesicht des Schulträgers den Werbe-Turbo ein, zählte sämtliche Qualitätszertifikate seiner Einrichtung auf: Europaschule, sportfreundliche Schule, Forscherklasse und bald MINT-Schule (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Das nächste Ziel, Partnerschule des Leistungssports zu werden, habe er bereits vor Augen. Ganz abgesehen vom weit und breit einmaligen Ganztagsangebot, das die Schule dank großartiger Unterstützung der Stadt anbieten könne. Das alles zusammen steigere die Attraktivität des fast durchgängig sechszügigen Gymnasiums, an dem 86 Lehrer 1020 Schüler unterrichten.

Das forderte Bürgermeister Alfred Baxmann (SPD) zu der Klarstellung heraus, dass sich die Anziehungskraft des Gymnasiums auf Burgdorf beschränken müsse. Und: Bliebe es dabei, dass wie zuletzt 60 Prozent eines Viertklässler-Jahrgangs sich fürs Gymnasium entschieden, würde die Schulform wohl zur neuen Gesamtschule. Ob das mit den eigenen Ansprüchen vereinbar sei, wage er zu bezweifeln.

Im Sommer zieht das Gymnasium mit der Realschule in den Grundschul-Neubau. Sowohl die Schülervertretung als auch Loske selbst hießen die Realschüler schon jetzt herzlich willkommen am Berliner Ring. Nach einem Ratsbeschluss soll das Gymnasium in dem Neubau vorübergehend für drei Jahre unterkommen. Bis zur Schulausschusssitzung am 25. April will die Schulverwaltung der Politik eine Vorlage zur künftigen Nutzung des Baus erarbeiten. Loske spricht bereits vom neuen C-Trakt seiner Schule.

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