Von 390 Bewerbern wurden 100 Kommunen ausgewählt, die zur Anschubfinanzierung von lokalen Initiativen zweckgebunden 10.000 Euro erhalten. Karin Lüders vom Seniorenrat präsentierte bei der Messe Burgdorfs Ideen. Überzeugt hat Burgdorf laut Lüders mit den Aktionen der vergangenen Monate rund um die Ideenwerkstatt des Seniorenrates sowie dem Burgdorfer Modell. Unter diesem Titel vereinigt die Stadt verschiedene Wohnprojekte, die es Senioren ermöglichen, auch bei gesteigertem Betreuungsbedarf in ihren vertrauten Wänden zu bleiben.
Für 2009 zahlt der Bund 2500 Euro an die Stadt, die dieses Geld weiterleitet: Der Seniorenrat will zunächst die vom Bund geforderte öffentliche Wünschebox aufstellen. Zudem soll mithilfe einer 400-Euro-Kraft eine Datenbank erstellt werden für alle senioren- und familienrelevanten Themen und Adressen. Im nächsten Jahr sind eine weitere Ideenwerkstatt geplant sowie verschiedene Aktionen, um Burgdorf als barrierefreie Einkaufsstadt voranzubringen. Eine Übersicht über das Burgdorfer Modell liefert der Sozialausschuss am Donnerstag von 16 Uhr an im Rathaus?
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Kommentare
Wackelige Entwicklung manne – 16.06.09
Wahlkampf! Billiger Populismus!Das Familienministerium hat sich die junge Generation doch eh für alle Zeiten verscherzt. Wg. den Zensurgesetzen.
Da liegt es auf der Hand dass man jetzt die Senioren fördert. Sind ja Wähler. Blöde nur: diese Wähler sind NICHT die Zukunft. Zu kurzfristiges Denken.
Oder anders: Ein Land, das die jungen Menschen mit Füssen tritt und die Alten hofiert, hat keine besonders glanzvolle Zukunft vor sich.