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Serviert wurde im Schwarzen Herzog erst ab 1953

Burgdorf Serviert wurde im Schwarzen Herzog erst ab 1953

Häuser geben einer Stadt wie Burgdorf ein Gesicht, das sich im Laufe der Jahre an der einen oder anderen Stelle sichtbar verändert. So wie die ehemalige Gaststätte Schwarze Herzog.

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So sieht der Schwarze Herzog heute aus.

Quelle: Stefan Heinze

Burgdorf. Dass im Schwarzen Herzog auf dem Foto aus dem Jahr 1956 – die Schilder am Eingang zeigen es – eine Gastwirtschaft residiert, scheint auf den ersten Blick selbstverständlich. Schließlich gab es dort noch bis zur Geschäftsaufgabe von Verena und Jan Kaune vor einigen Jahren ein Restaurant. Doch bis zur Eröffnung der Wirtschaft im Jahr 1953 war es ein weiter Weg. Denn das Ehepaar Emmi und Friedrich Rokahr hatte zwar schon 1938 den Betrieb einer Gastwirtschaft beantragt.

Doch der Antrag wurde abgelehnt. Erst 1953, nachdem der Soldat Friedrich Rokahr aus dem Zweiten Weltkrieg nicht zurückgekehrt war, gelang es der Witwe, den lang ersehnten Wunsch in die Tat umzusetzen. Fremdenzimmer gab es im Schwarzen Herzog erst ab 1976. Von ursprünglich fünf Zimmern wuchs der Betrieb an der Immenser Straße später durch An- und Umbauten auf ein respektables 18-Betten-Unternehmen.

Ursprünglich gab es in dem 1909 gebauten Haus laut Bauzeichnung ein „Colonialwaren-Geschäft“. Tatsächlich hat noch das Ehepaar Friedrich und Emmi Rokahr, welches das Gebäude 1928 erwarb, dort einen Kolonialwarenladen betrieben, später zudem einen Flaschenbierhandel. Für ihre Verschönerung der Fassade des Hauses erhielten Emmi Friedrichs Sohn Heinrich und dessen Ehefrau Rosemarie 1977 eine Auszeichnung vom Verkehrs- und Verschönerungs-Verein.

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