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Sicherheitsdienst verhindert Randale

Burgdorf Sicherheitsdienst verhindert Randale

Einmal mehr hat sich nach Einschätzung der Schützen das Sicherheitskonzept bewährt – die Vereinsmitglieder und ihre Gäste konnten ausgelassen im Zelt feiern, auch weil der Sicherheitsdienst etlichen Randalierern zuvor einen Platzverweis erteilt hatte.

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Gleich mehrere Strafverfahren hat die Polizei gegen Randalierer eingeleitet, die das Schützenfest stören wollten.

Quelle: Symbolbild

Burgdorf. „Wir lehnen jede Art von Gewalt ab“, sagt Schützen-Sprecher Matthias Moldenhauer und fügt hinzu, es sei bedauerlich, dass es immer wieder Menschen gebe, die das Fest für Randale nutzen wollten.

So hatten am Sonntag gegen 0.30 Uhr mehrere Männer versucht, in das Schützenzelt zu gelangen, teilte eine Polizeisprecherin mit. Weil sie aber eine Auseinandersetzung angekündigt hatten, verwehrte der Sicherheitsdienst den Zutritt und erteilte einen Platzverweis. Ein Hausverbots sprachen die Mitarbeiter zu dieser Zeit auch gegen einen 31-Jährigen aus Hannover aus, der stark alkoholisiert war. Er akzeptierte das nicht und drohte mehrfach körperliche Gewalt an. Deshalb nahm ihn die Polizei in Gewahrsam, um Straftaten zu verhindern, wie die Polizeisprecherin sagte.

Aggressiv gegenüber dem Sicherheitsdienst und der Polizei verhielt sich auch eine Familie aus Lehrte: Deren 22-jährige Tochter und ihr 17 Jahre alter Bruder traten am frühen Sonnabendmorgen die Außenspiegel an einem Fahrzeug ab, das einem Schausteller gehört. Dabei wurden sie von einem Sicherheitsdienst-Mitarbeiter und dem Schausteller beobachtet. Als sie auf ihre Tat angesprochen wurde,wollten sie fliehen, konnten jedoch bis zum Eintreffen der Polizei vom Sicherheitsdienst festgehalten werden. Dabei wehrten sie sich heftig – ebenso wie gegen die polizeilichen Maßnahmen. Immer wieder versuchte auch die anwesende Mutter, die Beamten zu stören. Die gesamte Familie musste Personalien hinterlegen und erhielt einen Platzverweis.

Diesen sprach der Sicherheitsdienst auch am späten Freitagabend gegen einen 29-Jährigen aus, der einen Schlagring bei sich trug. Auf dem Heimweg traf er auf einen 16-Jährigen, mit dem er zuvor schon in Streit geraten war. Er verfolgte den Jugendlichen und wollte ihn mit einer Bierflasche verletzen. Er muss sich unter anderem wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung erwartet einen 26-Jährigen, der eine 19 Jahre alte Frau ohrfeigte und ihren Begleiter beleidigte.

Wegen Körperverletzung ermittelt die Polizei auch gegen einen 32 und 23 Jahre alten Mann, die am Freitagmorgen mit mehreren Begleitern randaliert hatten. Als sie ein 25- und 32-Jährigen des Platzes verweisen wollten, wurde das Duo getreten und geschlagen. Die Gruppe flüchtete, bevor die Polizei eintraf. Sie attackierte später noch einen 19 und 23 Jahre alten Mann. Zwei der Täter konnte die Polizei ausfindig machen, die Ermittlungen gegen weitere Randalierer dauern an.

„Es zahlt sich aus, dass Polizei und Sicherheitsdienst eng zusammenarbeiten“, sagt Moldenhauer angesichts der Vorfälle und betont zugleich, im Festzelt sei die Feier an allen Tagen ausgelassen und friedlich verlaufen.

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