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Erste Flüchtlingsmobilheime stehen schon

Burgdorf Erste Flüchtlingsmobilheime stehen schon

Seit dieser Woche stehen die ersten von 16 geplanten Mobilheimen am Sorgenser Dreieck in Burgdorf - bislang allerdings noch ohne Anschlüsse. Diese Arbeiten sollen bis Ende Mai erledigt sein, wenn die ersten Flüchtlinge einziehen. Bis zu 82 Schutzsuchende sollen in den Wohnungen Obdach finden sollen.

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Die ersten beiden Mobilheime für die Flüchtlingsunterkunft am Sorgenser Dreieck sind angekommen.

Quelle: Bismark

Burgdorf. Auf dem Grundstück selbst sind nach Aussage von Stadtsprecher Jens Böhm die Versorgungsleitungen für Gas, Strom und Trinkwasser bereits verlegt. Nun laufen die Erschließung bis zum Grundstück und weitere Erdarbeiten, darunter der Einbau von Frostschutzkies und einer Schottertragschicht für die Mobilheime. Diese werden in den nächsten vier Woche angeliefert, wie Böhm auf Anfrage mitteilte: Jeweils vier pro Woche kommen mit Transportern an. "Das bedeutet, dass das Ende der Anlieferung voraussichtlich in der letzten Aprilwoche liegen wird", sagte der Sprecher. Anschließend stellen Arbeiter je vier Module zu einem Wohnblock zusammen, so dass letztlich vier gleich große Blöcke entstehen werden. Bereits in der nächsten Woche - wenn die ersten acht Mobilheime geliefert wurden - beginnt der Aufbau der ersten beiden Wohnbereiche, die anderen beiden folgen dann Ende April.

Im Mai beginne dann die Inbetriebnahme und die Prüfung der technischen Anlagen, gab Böhm den Zeitplan vor.  "Dazu gehören unter anderem Heizung, Trinkwasser und Abwasser", sagte er. Außerdem würden abschließend die Rauchmelder und Feuerlöscher eingebaut, während Arbeiter parallel die Außenanlagen gestalten. "Ende Mai sollen dann die ersten Flüchtlinge einziehen", sagte der Stadtsprecher.

Stadtrat Michael Kugel hatte bereits bei einer Bürgerversammlung im Februar angekündigt, dass bis zu 82 Schutzsuchende in den vier eingeschossige Wohnmodule mit jeweils vier Wohneinheiten à 53 Quadratmetern ein Obdach finden sollen. Dort sollen vorrangig Familien einziehen. Sicher sei das aber noch nicht, da die Stadt gar nicht wisse, wer letztlich komme, sagte Kugel, aber: „Wir werden versuchen, das dort zu realisieren.“

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