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„Alles läuft“ gilt beim RSE

Burgdorf „Alles läuft“ gilt beim RSE

"Alles läuft beim RSE“ – dieses Motto nahmen 66 Aktive des SV Ramlingen-Ehlershausen gestern Mittag wörtlich: Runde um Runde rannten sie, um möglichst viel Geld für die Nachwuchsarbeit einzunehmen.

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Jürgen Stern (rechts) und Trainer Kurt Becker (Zweiter von links) verabschieden Peter Hayduk aus dem Trainerstab und danken dessen Frau Monika für die jahrelange Unterstützung.

Quelle: Bismark

Ramlingen/Ehlershausen.. Denn jeder Läufer hatte sich im Vorfeld mehrere Sponsoren gesucht, die einen Obolus für jede gelaufene, zwei Kilometer lange Runde gaben. Zu den Läufern mit großem Durchhaltevermögen zählten Lars, Justin und Dara, die auch noch zwei Stunden nach dem Startschuss unterwegs waren. Angefeuert wurden sie von einigen Zuschauern und den freiwilligen Helfern um Maren Scharlemann. Sie führte mit zwei Mitstreitern genau Buch, wer welche Runde absolvierte – damit möglichst viel Geld in die Kasse fließen kann. „Von der 1. Herrenmannschaft bis zur G-Jugend sind alle dabei“, sagte Scharlemann, ehe nahtlos der Tag der offenen Tür begann.

Zu den Aktiven gehörte an diesem Tag mit Kurt Becker auch der Trainer der 1. Herrenmannschaft. Er hatte beim traditionellen Spargelessen des Vereins am Freitagabend intensiv um Geldgeber geworben. „Unter fünf Euro die Runde geht aber nichts“, gab er den künftigen Sponsoren gleich das Minimum mit auf den Weg. Schließlich kümmerten sich inzwischen drei Jugendwarte um mehr als 200 Kinder und Jugendliche, die beim RSE kicken. „Dieses wahnsinnige Engagement ist die Basis des Vereins“, sagte Becker im vollbesetzten Saal des Gasthauses Bähre, nachdem Vereinschef Jürgen Stern die mehr als 100 Unterstützer des RSE aus Unternehmen, anderen Vereinen und Institutionen begrüßt hatte.

Seinen Respekt vor dem Amateurfußball bekundete auch Martin Andermatt, Aufsichtsrat und Chefberater von Hannover 96. Er stellte unter der Überschrift „Sportliche Perspektiven von Hannover 96“ seine Erwartungen an das Team des Zweitligisten vor und betonte: „Wir müssen auch mit den kleinen Vereinen arbeiten.“ Das bedeute, die Trainer von 96 müssten im Umkreis von 70 Kilometern die jungen Spieler mit Perspektive kennen. Gelegenheiten nach Ramlingen-Ehlershausen zu kommen, biete der RSE in diesem Jahr öfter, kündigte Vereinschef Stern an und nannte als Beispiele den Rotary-Cup am Himmelfahrtstag, 25. Mai, und die 30. Auflage des Porta-Pokals, der im Sommer wieder hochkarätige Spiele verspreche.

Zu den Besuchern in der Wahrendorff-Arena gehören künftig auch Bewohner des gleichnamigen Klinikums aus Sehnde-Ilten. Sie werden zumeist begleitet von Betreuer Uli Sorrentino, der beim Sponsorentreffen von der großen Fußballleidenschaft der Bewohner schwärmte – und die dank der Stadionbesuche nun neue Impulse erfahre.

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