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Stadt hat Interesse am Siegerentwurf

Burgdorf Stadt hat Interesse am Siegerentwurf

Sowohl der Seniorenrat als auch die Bauverwaltung der Stadt haben das Architekturbüro Höhlich + Schmotz zu Gesprächen gebeten. Beide wollen sich aus erster Hand über den bei einem Architekturwettbewerb preisgekrönten Entwurf für bezahlbaren Wohnraum informieren.

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Der preisgekrönte Entwurf für bezahlbaren Wohnraum des Büros Höhlich + Schmotz aus Burgdorf hat die Stadt neugierig gemacht.

Quelle: Höhlich + Schmotz

Burgdorf. Hans Bauer, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenrats und im Pflegestützpunkt der Region Hannover ehrenamtlich als Wohnberater tätig, reagierte euphorisch auf die Nachricht, dass ein Burgdorfer Büro bei einem von der Architektenkammer, der Wohnbauwirtschaft und dem Land Niedersachsen gemeinsam initiierten Wettwerb einen von vier Preisen gewonnen hat. "Ich bin total begeistert von dem Entwurf. Dass der ausgerechnet in Burgdorf entwickelt wurde, ist umso erfreulicher", sagt Bauer.

Bauer nahm umgehend Kontakt auf mit dem Büro Höhlich + Schmotz und der Bauverwaltung im Rathaus. Seine Erwartung ist nach eigenen Angaben, dass die Stadt ein Grundstück möglichst kostengünstig zur Verfügung stellt, "damit der Entwurf realisiert werden kann". Zumal der Seniorenrat im Vorfeld der Kommunalwahl mit allen Parteien gesprochen habe. Ausnahmslos alle hätten bekannt, dass es an preisgünstigem Wohnraum in der Stadt fehle und selbiger dringend geschaffen werden müsse.

Die Stadtverwaltung suchte ihrerseits das Gespräch mit den preisgekrönten Architekten aus der Schillerslager Straße. Bauamtsleiter Andreas Fischer, Mitarbeiter seiner Stadtplanungsabteilung und Wirtschaftsförderer André Scholz verabredeten sich für Montag, 26. September, im Rathaus mit den Architekten Dirk Höhlich und Alexandra Seifert, um sich den Siegerentwurf fachlich auseinandersetzen zu lassen. "Wir sind stark interessiert zu erfahren, was die Burgdorfer Kollegen machen", sagt Fischer. Schon am Montag, 19. September, 11 Uhr, folgen die Architekten der Einladung des Seniorenrats ins Jürgen-Rodehorst-Haus an der Bahnhofstraße 7.

Nach Darstellung von Bürgermeister Alfred Baxmann und Bauamtsleiter Andreas Fischer kämen in der Südstadt mehrere Flächen für eine Realisierung des Hölich+Schmotz-Entwurfes infrage. Ebenso eine weitere an der Bundesstraße 188 im Nordwesten der Stadt, sofern sich der Entwurf an vorhandene Grundstücke anpassen lasse und sich ein Bauträger findet. Die Stadt stehe mit mehreren Baugesellschaften in Kontakt, bestätigte Baxmann.

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