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Stadt lässt Verkehr an Knotenpunkt zählen

Burgdorf Stadt lässt Verkehr an Knotenpunkt zählen

Burgdorf hat eine Verkehrszählung für die Kreuzung Berliner Ring/Immenser Straße in Auftrag gegeben. Die Zahlen sollen Aufschluss darüber geben, ob die Kreuzung das erwartete Verkehrsaufkommen infolge des Ausbaus der Berufsbildenden Schulen (BBS) am Berliner Ring bewältigen kann.

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Die Kreuzung Immenser Straße/Berliner Ring ist ein Verkehrsknotenpunkt Burgdorfs und stark befahren, weil dort der gesamte Autoverkehr zu und von den Berufsbildende Schulen, dem Gymnasium und der Pausewang-Grundschule herüberfließt. s

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf. Ab August 2016 werden in der BBS künftig auch die Auszubildenden der Kraftfahrzeugbranche – rund 900 Berufsschüler – unterrichtet. Die Kreuzung im Süden Burgdorfs wird damit zum Nadelöhr, das täglich mehr als 5000 Schüler und Lehrkräfte zwei Mal auf dem Weg zur BBS, zum Gymnasium und zur Gudrun-Pausewang-Grundschule passieren müssen. Angesichts dieser Zahlen befürchten Burgdorfs Politiker ein Verkehrschaos morgens bei Schulbeginn und nach Unterrichtsende.

Die sogenannte Knotenstromzählung soll zeigen, ob es reicht, die Ampelanlage neu zu programmieren – „das wäre die schlankeste Lösung“, sagt Burgdorfs Tiefbauamtsleiter Rainer Herbst – oder ob zusätzliche Abbiegespuren anzulegen sind. Möglicherweise müsse sogar ein Kreisverkehrsplatz entwickelt werden.
„Wir hoffen, die Ergebnisse der Zählung liegen vor der Sommerpause auf dem Tisch.“ Denn würde der Bau eines Kreisels erforderlich, müssten die Planungskosten im Haushalt 2017 eingestellt werden, damit 2018 gebaut werden könnte, sagt Herbst.

Die Baukosten für einen Kreisel müsste wohl die Stadt tragen. „Das war am Schwarzen Herzog auch so. Das Land hat der Stadt nur die eingesparten Unterhaltungsaufwendungen, einige 10 000 Euro, zur Verfügung gestellt. „Das war ein Tropfen auf dem heißen Stein, den der Umbau hat mehrere 100 000 Euro gekostet“, sagt Herbst.

Das Planungsbüro hat laut Herbst auch den Auftrag, Vorschläge zu unterbreiten, wo und wie Bring- und Abholzonen für die Eltern an der neue Gudrun-Pausewang-Grundschule am Berliner Ring angelegt werden können.

Die Region Hannover will Spitzenbelastungen an der Kreuzung Berliner Ring/Immenser Straße reduzieren, indem sie den Verkehrsstrom zur BBS, dessen Träger sie ist, verringert und entzerrt. „Es werden zusätzliche Busse vom Burgdorfer Bahnhof zur BBS fahren“, sagt Regionssprecherin Carmen Pförtner. Zudem werde ein Teil der Auszubildenden erst zur dritten Stunde kommen.

Für die rund 900 zusätzlich erwarteten Berufsschüler und deren Lehrkräfte baut die Region südlich des beruflichen Gymnasiums 100 Parkplätze. Erschlossen werden diese laut Pförtner über die Scharlemannstraße.

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