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Stadt legt drei neue Zebrastreifen an

Burgdorf Stadt legt drei neue Zebrastreifen an

Nicht weniger als acht neue Zebrastreifen sollten den Fußgängern an drei verschiedenen Stellen in der Stadt die Teilnahme am Straßenverkehr künftig erleichtern. Nur drei wird die Stadt nun realisieren, und zwar am Kreisel am Fuße der Hochbrücke. So will es der Verkehrsausschuss des Rates.

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In der Hauptverkehrszeit ist für Fußgänger auf der Rampe an der unteren Marktstraße an ein Überqueren der Straße schier nicht zu denken. Darum soll dort nun ein Zebrastreifen hin.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Das Gremium beriet am Donnerstagabend intensiv Pläne, die die Stadtverwaltung wunschgemäß zur öffentlichen Sitzung im Rathaus II vorgelegt hatte. Die WGS hatte sich vier Fußgängerüberwege rund um den Nordwest-Kreisel zwischen E-Center, Hagebaumarkt und Burger King gewünscht. - Mit Kosten von 120.000 Euro sei das zu teuer, befand der Ausschuss einhellig. Sogar die WGS sah das ein. Der Ausschuss vertagte das Projekt. Erst wenn die Stadtverwaltung dort noch einmal die Verkehrsströme gemessen haben wird, und die Daten so hoch ausfallen, dass das Land einen Zuschuss bezahlen muss, sollen die Pläne aus  der Schublade hervorgeholt werden.

Die CDU hatte derweil auf einen Zebrastreifen vor dem Feuerwehrhaus in Hülptingsen gedrungen. - Rechtlich sei das gar nicht zulässig, grätschte die Tiefbauverwaltung des Rathauses ins Wunschkonzert. Ein Überweg in einer Tempo-30 Zone mit weniger als 50 Straßenüberquerungen pro Stunde sei "ein No-Go", befand Tiefbauamtsleiter Rainer Herbst. Was eine von der CDU angeführte Ausschussmehrheit kalt ließ. CDU, Grüne und WGS beschlossen den Überweg gleichwohl. Die Stadtverwaltung interpretierte das als Auftrag, die Sache noch einmal prüfen zu lassen und die Meinung der Polizei einzuholen. Den Beschluss einfach umzusetzen, ließe sich jedenfalls nicht machen. Gegen geltendes Recht verstoßen dürfe die Verwaltung schließlich nicht.

Übrig bleiben somit nur die drei Zebrastreifen am Innenstadtkreisel, auf dem der Verkehr von der Hochbrücke, aus der unteren Marktstraße, der Bahnhofstraße und der Straße Vor dem Hannoverschen Tor aufeinandertrifft. Dort soll nun ein Überweg das Queren der unteren Markstraße auf der Rampe vor der Spielhalle erleichtern. Vor allem in der Hauptverkehrszeit ist dort bislang kaum ein Rüberkommen für Fußgänger.

Einen zweiten, barrierefreien Zebrastreifen will die Stadt vor dem China-Restaurant am Eingang zur Straße Vor dem Hannoverschen Tor aufbringen und zu diesem Zweck auch gleich die Bordsteine absenken. Dort passieren schon heute Fußgänger die Straße, wie ein Trampelpfad auf der gegenüberliegenden Grünfläche beweist. Der dritte Zebrastreifen räumt schließlich Fußgängern Vorrang vor den Autos ein, die die Hochbrücke über die dort angelegte Mittelinsel hinweg überqueren wollen.

Jeweils zwei Leuchten sollen die drei neuen Überwege fortan erhellen. Die Gesamtkosten für die drei Überwege beziffert die Stadt mit 36.500 Euro.

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