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Stadt will Schulen besser planen

Burgdorf Stadt will Schulen besser planen

Die turbulente und emotional aufgeladene Generaldebatte über die Schulplanung der Stadt wirkt nach: Bürgermeister Alfred Baxmann (SPD) lenkt nach scharfer Kritik von Elternvertretern ein und will eine Schulentwicklungsplanung auflegen. Derweil arbeitet die Verwaltung mit Hochdruck an Plänen für den IGS-Neubau.

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Selten schlugen die Wogen so hoch wie während der Schuldebatte in der jüngsten Sitzung von drei Ratsgramien anlässlich des Grundschul-Neubaus in der Südstadt.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Der Verwaltungsausschuss der Stadt bestätigte nach Darstellung des Bürgermeisters am Dienstagabend die zuvor von drei gemeinsam tagenden Ratsausschüssen getroffenen Beschlüsse: Die Pausenhöfe von Pausewang-Grundschule und Gymnasium werden für annähernd 1,8 Millionen Euro neu angelegt und die Schüler beider Schulen mit einem Zaun getrennt. Die Stadt gibt ein Gutachten für den vom Gymnasium reklamierten Lärmschutz in Auftrag. Untersuchen will die Stadt zudem, ob in den Schulen, wie diese behaupten, Räume fehlen und wie dann Abhilfe geschaffen werden kann.
Noch diese Woche will der Verwaltungschef Schulabteilungsleiter Henry Barm bitten, „auf der Grundlage uns bekannter Daten Handlungsszenarien für alle Schulen zu entwerfen und mit Angaben zu den Kosten darzustellen – ähnlich der Kindergartenbedarfsplanung“, kündigte Baxmann an. Mit der Schulentwicklungsplanung sollen sich dann die Ratsgremien beschäftigen.
Elternvertreter wie CDU-Ratsfraktion hatten eine Schulentwicklungsplanung mit Nachdruck eingefordert. „Frau Hofmann (Elternvertreterin des Gymnasiums im Stadtelternrat; Anm. d. Red.) hat recht. Wir brauchen ein Schulentwicklungskonzept mit klarer Prioritätensetzung! Ich habe dem Bürgermeister schon vor drei Jahren angeboten, gemeinsam ein Investitions- und Modernierungsprogramm für unsere Schulen auf die Beine zu stellen“, schreibt CDU-Fraktionschef Mirco Zschoch in einem Facebook-Chat.
Intensiv treibt die Stadt die Planungen für einen IGS-Neubau auf dem Gelände der Prinzhorn-Förderschule voran. Vorgesehen ist der Abriss der Förderschule. Der Neubau soll Teil eines Schulcampus’ unter Einbeziehung der Realschulbauten sein. Die Förderschule soll für die Dauer der Bauarbeiten im alten Pausewang-Gebäude unterkommen.

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Von Redakteur Joachim Dege

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