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Stadt plant Architektenwettbewerb für IGS

Burgdorf Stadt plant Architektenwettbewerb für IGS

Die Stadt will noch in diesem Jahr einen Architektenwettbewerb ausloben für einen IGS-Neubau neben dem Stadion, sofern sie vom Rat dafür grünes Licht bekommt. Entsprechende Pläne sowie das Raumprogramm hat die Stadtverwaltung im nichtöffentlichen Teil der jüngsten Schulausschusssitzung vorgestellt.

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Die Stadt plant einen Neubau für die Integrierte Gesamtschule auf dem Gelände der Prinzhorn-Schule im Norden der Straße Im Langen Mühlenfeld und auf den angrenzenden Sportflächen neben dem Stadion.

Quelle: Schilke

Burgdorf. Bürgermeister Alfred Baxmann (SPD) und sein Bauamtsleiter Andreas Fischer berichten, dass die Kommunalpolitiker aller Fraktionen ausnahmslos positiv auf die vorgestellten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur IGS reagiert hätten. Diese hatte nicht nur das mit der Schulleitung eng abgestimmte Raumprogramm der Schule zum Inhalt. Maria Pfitzner vom beauftragten Büro Pfitzner Moorkens Architekten in Hannover skizzierte verschiedene von ihr geprüfte Varianten, wie das Raumprogramm realisiert werden kann, und zwar einschließlich der Option einer Weiternutzung des Prinzhornschulgebäudes.

Letztere verwarf die Architektin. Das Gebäude reiche für die IGS-Anforderungen gar nicht aus, sei zudem viel zu kleinteilig und ein Umbau sei unwirtschaftlich, lauteten deren Argumente. "Die Prinzhornschule muss definitiv weg", sagt deshalb Bauamtsleiter Fischer. Folglich bedarf es eines Neubaus auf dem Prinzhornschul-Areal neben dem Stadion.

Dort sollen dann vier IGS-Jahrgänge und später womöglich auch noch die Oberstufe unterkommen. Der Neubau einschließlich Aula und Mensa könnte nach Fischers Einschätzung in fünf Jahren, also im Jahr 2022, bezugsfertig sein. Anschließend könne man sich an die notwendige Sanierung der schon jetzt von der IGS genutzten Realschulgebäude auf der Südseite der Straße Im Langen Mühlenfeld machen. Sie sollen fortan zwei Jahrgänge beherbergen. Die Gebäude seien damit voll ausgelastet. Die Bauarbeiten könnten dann weitere drei Jahre später, also 2025, abgeschlossen sein.

In Summe braucht die IGS nach Erhebungen der Stadt annähernd 11.000 Quadratmeter Fläche für allgemeine Unterrichtsräume, Diffrenzierungsräume, Fachräume, Aula, Mensa und die Schulverwaltung. Dabei stelle die IGS nach Auskunft Fischers nicht etwa besonders hohen Ansprüche, wie eigene Erkundigungen ergeben hätten, die die Stadt bei der mit Gesamtschulen erfahrenen Stadt Hannover eingeholt habe.

Weil die im Aufbau befindliche IGS jedes Jahr um einen Jahrgang wächst und schon in vier Jahren (ohne Oberstufe) laut Stadtrat Michael Kugel bei einer unterstellten Sechszügigkeit 1080 Schüler haben wird, braucht es während der Bauphase eine Behelfslösung. Die Stadt geht davon aus, dass sie dann sechs Container in zwei Etagen vor der Realschulturnhalle wird aufstellen müssen, um auf diese Weise elf allgemeine Unterrichtsräume zu schaffen.

Offen ist noch, was mit der für den Vereinssport unverzichtbaren Turnhalle neben der Prinzhorn-Schule geschieht. Die hat einen hohen Sanierungsbedarf. Für denkbar hält die Stadt einen Abriss und einen anschließenden Neubau, womöglich an anderer Stelle. Weil die Fläche auf den Prinzhornschul-Areal für die IGS nicht ausreicht, will die Stadt nun als mit der TSV Burgdorf über eine denkbare Nutzung von Sportflächen neben dem Stadion verhandeln und ausloten, wie der Flächenbedarf des Vereins gegebenenfalls kompensiert werden kann. Sobald die Grundstücksfrage geklärt ist und der Rat den Raumbedarf der IGS auch förmlich anerkannt hat, will die Bauverwaltung eine erste Kostenschätzung für den IGS-Neubau vorlegen und den Architektenwettbewerb vorbereiten, kündigte Bürgermeister Alfred Baxmann an.

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