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Stadt Burgdorf stellt Grünland zum Gärtnern zur Verfügung

Stadtgärtnern Stadt Burgdorf stellt Grünland zum Gärtnern zur Verfügung

Die Stadt Burgdorf hat der Arbeitsgruppe Stadtgärtnern jetzt einen Grünstreifen am Rande der Südstadt zur Verfügung gestellt. Dort sollen Menschen aus den Wohnblöcken auf individuell zugeteilten Parzellen Früchte, Gemüse und Kräuter anbauen dürfen.

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Die Initiatorinnen des Stadtgärtnerns in Burgdorf: Karin Lüders (von links), Angelika Wirtz, Margarethe Bredemeier, Doris Sander und Barbara Martens.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Das Grundstück liegt südlich des verlängerten Duderstädter Wegs direkt hinter den Nachbarschaftstreff am Ostlandring. Nach Darstellung von Angelika Wirtz vom Naturschutzbund ist es 175 Meter lang und 45 Meter breit. Dort sollen alsbald 28 Parzellen entstehen à 3 x 5 Meter, die eigenständig bewirtschaftet werden. Stadtgärtner könne dort jeder werden, der in einem Wohnblock in der Südstadt wohne und seinen grünen Daumen ausleben wolle, sagt Barbara Martens vom Nachbarschaftstreff: "Das kann hier im Quartier den sozialen Frieden bestärken."

Gesucht werden aber keineswegs nur Hobbygärtner. Auch Menschen mit anderen Kompetenzen sind gefragt. Leute, die andere mit ihrem Gartenwissen beraten könnten, die organisatorische Aufgaben übernehmen wie etwa die Verteilung der Pflanzenspenden, die die Arbeitsgemeinschaft beim Pflanzenfest der Paulus-Gemeinde erhielt, sowie Paten,  die auf dem Stadtgärtner-Areal nach dem Rechten sehen. "Wir brauchen Verstärkung", sagt Doris Sander vom Mütterzentrum.

Vorbild für das Projekt sind die Blumengärten und Pflanzbeete rund ums Flüchtlingsheim an der Friederikenstraße. Dort engagiert sich Margarethe Bredemeier: gärtnerisch, mit Deutschunterricht und einem geplanten Spielekreis für die kalte Jahreszeit. Weitere Stadtgärten sollen noch beim mittlerweile bezogenen Flüchtlingsheim am Sorgenser Dreieck und am Standort Drei Eichen entstehen, kündigt Karen Lüders vom Seniorenrat an. 

Für Dienstag, 25. Oktober, plant die Arbeitsgruppe, an der sich der Naturschutzbund, das Frauen und Mütterzentrum, der Nachbarschaftstreff sowie Margarethe Bredemeier beteiligen, einen Runden Tisch für Interessierte. Uhrzeit und Ort will die Abeitsgruppe noch bekanntgeben.

Wer sich für eine Parzelle zum Stadtgärtnern interessiert, erreicht Barbara Martens unter Telefon (05136) 8 78 03 99.

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