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Erst Flüchtlingshäuser, dann Gewerbegebiet?

Burgdorf Erst Flüchtlingshäuser, dann Gewerbegebiet?

Gebaut wird schon längst an den Flüchtlingsunterkünften zwischen der Feuerwehrtechnischen Zentrale und der B 188. Jetzt will die Stadt auch den rechtlichen Rahmen für das Bauprojekt abstecken – und damit nicht zuletzt eine sinnvolle Nachnutzung des Areals zum Beispiel als Gewerbegebiet sichern.

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Die Region hat bereits mit dem Bau der Flüchtlingsunterkünfte auf der Fläche zwischen der Feuerwehrtechnischen Zentrale und der B 188 begonnen. Am Freitag holen Lastzüge im Minutentakt den Bodenaushub der Baugrube ab.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf. Die Region errichtet auf dem einstigen Ackerland im Norden Burgdorfs für die Stadt zweigeschossige Modulbauten, in denen voraussichtlich zehn Jahre lang Flüchtlinge untergebracht werden. Dafür muss die Stadt den Bebauungsplan „Ortsfeuerwehr Burgdorf“ nicht nur ändern, sondern auch erweitern.

In diesem Plan soll neben der neuen Erschließungsstraße nördlich der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) auch eine Rad- und Fußwegverbindung zum Sorgenser Grundweg festgeschrieben werden. „Der Fußweg kann am östlichen Rand des Bolzplatzes, hinter dem Ballfangzaun entlanggeführt werden“, erklärt Imke Herbst von der städtischen Planungsabteilung.

Darüber hinaus werden laut Herbst weitere Erschließungsanlagen zur Ver- und Entsorgung der Fläche angelegt. Um diese langfristig nutzen zu können, sollten schon jetzt die Baurechte für eine alternative Nutzung des Areals verankert werden, empfiehlt die Stadtplanerin. Konkrete Pläne, wie die Fläche nach dem Abriss der Modulbauten genutzt werden kann, gibt es noch nicht.

Doch wegen der Lärmbeeinträchtigung – von Osten durch die B 188, von Südwesten durch den Bolzplatz und von Westen durch die Feuerwehr – sei primär an eine gewerbliche Nachnutzung zu denken, sagt Herbst und ergänzt: „Es wird aktuell eine Verkehrszählung auf der B 188 durchgeführt, um daraus Erkenntnisse zu gewinnen, welche Nachnutzung sinnvoll machbar ist.“

Darüber hinaus hat die Region vorsorglich Flächenbedarf für eine Erweiterung der FTZ angemeldet. Wegen der insgesamt beträchtlichen Ausweitung des Bebauungsplans ist auch der Flächennutzungsplan zu ändern. In diesen sollte auch die Grünfläche zwischen Flüchtlingsunterkunft und B 188 aufgenommen werden, empfiehlt Herbst.

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