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Stadt baut 16 Wohnungen an Eseringer Straße

Burgdorf Stadt baut 16 Wohnungen an Eseringer Straße

Bis Jahresende entstehen an der Eseringer Straße vier Häuser mit 16 Wohnungen - sie sind zunächst als Flüchtlingsunterkünfte geplant, später stehen sie als Wohnraum für finanzschwache Familien zur Verfügung. Darüber informierte die Verwaltung jetzt Anwohner.

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Bürgermeister Alfred Baxmann informiert gut 50 Anwohner über die geplanten Unterkünfte an der Eseringer Straße und am Niedersachsenring.

Quelle: privat

Burgdorf. Gut 50 Anlieger der Eseringer Straße und des Niedersachsenrings nutzten am Dienstagabend die Gelegenheit, sich über die Pläne der Stadt zu informieren. "Das Bauland am Niedersachenring sehen wir als ultima ratio", sagte Bürgermeister Alfred Baxmann. Nur wenn die Stadt in äußerste Bedrängnis gerate, werde die Verwaltung einen Bau an diesem Standort realisieren. Der Grund: Dort verlaufen etliche Versorgungsleitungen, welche die Verfügbarkeit der Fläche - einst für eine mögliche Umgehungsstraße vorgesehen - einschränken. "Wir gehen nach jetzigem Stand der Dinge davon aus, dass wir das Areal nicht benötigen", sagte Baxmann.

Wie auch Stadtrat Michael Kugel verwies der Bürgermeister auf fehlende Planungsdaten, weil niemand derzeit verlässlich die Entwicklung des Zuzugs prognostizieren könne. "Wir befinden uns auf schwankendem Boden", sagte Baxmann. Kugel ergänzte, dass Burgdorf in dieser und in der nächsten Woche je zwei Flüchtlinge aufnehmen müsse - in den vergangenen Wochen lag die Zahl bei 17. "Wenn die Verringerung dauerhaft anhält, dann bekommen wir mehr Zeit für die Planung", sagte er.

Unabhängig von den Flüchtlingszahlen wird die Stadt nach Aussage Baxmann das Projekt an der Eseringer Straße mit vier Häusern und 16 Wohnungen vorantreiben: "Die Stadt benötigt den Wohnraum nachhaltig für Menschen mit geringem Einkommen", sagte er. Deshalb sehe die Planung auch eine Massivbauweise vor - ähnlich wie an den Standorten Heidenelken und An den Hecken. Vorgesehen sind unter anderem Wohnungen mit 58 bis 83 Quadratmetern für Singles, Paare und Familien. Die Häuser sollen bis zum Jahresende bezugsfertig sein.

Mit Blick auf die geplanten Räume für Flüchtlinge betonte Baxmann, dass sich die Stadt um Verteilungsgerechtigkeit bemühe. Und um Transparenz: Alle Unterlagen können nach Aussage von Stadtsprecher Jens Böhm auf der Homepage burgdorf.de abgerufen werden. Anwohner wiesen in der Informationsveranstaltung unter anderem auf notwendigen Lärmschutz wegen der nahen Bahnstrecke und das Problem möglicher Vermüllung hin. Andere forderten einen Begegnungsraum für Sozialarbeiter oder fragten nach einem Sicherheitsdienst. "Wir stehen in ständigem Kontakt mit der Polizei, werden bei Bedarf reagieren", sagte Baxmann. Wegen fehlender Daten konnten die städtischen Mitarbeiter die Fragen nach Herkunft, ob Einzelpersonen oder Familien und der Notwendigkeit von Kinderbetreuung nicht beantworten.

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