Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Stadt hilft TSV bei Soccer-Court-Sanierung

Burgdorf Stadt hilft TSV bei Soccer-Court-Sanierung

Die TSV Burgdorf muss ihren elf Jahre alten Soccer Court sanieren. Bezahlen soll das die Stadt. Der zuständige Ratsausschuss für Sportangelegenheiten empfahl indessen, dass sich die Stadt maximal mit 5000 Euro an den Kosten beteiligt. Aber nur dann, wenn die TSV selbst 20 Prozent der Kosten trägt.

Voriger Artikel
Stadt muss in Schulen Millionen investieren
Nächster Artikel
Unfallfahrerin übersieht wartende Autos

Die Tornetze auf dem elf Jahre alten Soccer Court der TSV Burgdorf sind zerfetzt. Auch das Spielfeld bedarf der Sanierung.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Der Soccer Court hinter dem Veranstaltungszentrum ist aus Fußballersicht ein Renner. Kein anderer Bolzplatz in der Stadt erfreue sich einer solch großen Akzeptanz wie das kleine Kunstrasenspielfeld auf dem Stadion-Areal an der Sorgenser Straße, schilderte TSV-Vorstandsmitglied und Spielausschussobmann Dirk Bierkamp den Kommunalpolitikern im Ausschuss. Freilich sei es so, dass der Platz zu 95 Prozent gar nicht von vereinsgebundenen Kickern genutzt werde, sondern von Schülern und Besuchern des benachbarten Jugendkulturhauses JohnnyB.. Jugendmannschaftehn der TSV, die den Platz betreibt und pflegt, trainierten allenfalls im Winter dort. Eben drum habe die Fußballabteilung des Vereins um einen Zuschuss in Höhe von 100 Prozent der Sanierungskosten (6000 Euro) bei der Stadt nachgesucht.

Im Ausschuss wollte niemand die Angaben Bierkamps anzweifeln oder gar bestreiten. WGS-Ratsherr Kurt-Ulrich Schulz allerdings hinterfragte die Vorstellung der TSV, wonach die Stadt in Gänze aufkommen soll für die Sanierungskosten. Er regte eine Eigenbeteilung des Vereins an. Zumal nach den Sportförderrichtlinien der Stadt Zuschüsse an Vereine mit zehn Prozent der Kosten gedeckelt seien. Bierkamp warf ein, dass die Fußballabteilung immer wieder Reparaturarbeiten leiste. Zuletzt seien im Dezember die Tornetze geflickt worden.

Jenseits der überwiegend öffentlichen Nutzung erinnerte Bürgermeister Alfred Baxmann daran, dass die Anlage ehedem auf Betreiben der TSV-Fußballsparte und gefördert vom Deutschen Fußball Bund errichtet worden sei, um ein Breitensportangebot zu schaffen. Gewissermaßen als Werbemaßnahme für den Fußballsport anlässlich der Weltmeisterschaft im Jahr 2006. Für die Unterhaltung sei die TSV zuständig. Wenn sich die Stadt nun also an der fälligen Sanierung beteilige, plädiere er für eine Kostenteilung der TSV, sagte Baxmann: 80 Prozent könne die Stadt wohl übernehmen, 20 Prozent aber müsse der Verein schon selbst aufbringen, lautete seine Formel. Schulz schlug überdies vor, eine Obergrenze für den Zuschuss aus dem Stadtsäckel in Höhe von 5000 Euro festzulegen.

Mit beiden Vorschlägen konnten sich auch alle anderen Ausschussmitglieder anfreunden. Das Gremium empfahl dem Verwaltungsausschuss der Stadt, der am 9. Mai abschließend über den Zuschussantrag entscheidet, Baxmanns und Schulz' Vorschlägen zu folgen.

doc6uo7wbw3edgbr18q3wm

Fotostrecke Burgdorf: Stadt hilft TSV bei Soccer-Court-Sanierung

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6x3jn369ssg19hmwx7kg
Im Neubaugebiet werden die Straßen gebaut

Fotostrecke Burgdorf: Im Neubaugebiet werden die Straßen gebaut