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Wünsche für neue Straße bleiben unerfüllt

Sorgensen Wünsche für neue Straße bleiben unerfüllt

Eine bessere Anbindung für Radfahrer, mehr Querungshilfen und eine sicherere Verkehrsführung an der Kreuzung nach Weferlingsen: Ganz unterschiedliche Wünsche äußern die Sorgenser für ihre neue Ortsdurchfahrt. Doch längst nicht alle lassen sich erfüllen.

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Die Kreuzung an der Kreisbahn-/Hauptstraße will die Stadt auf Wunsch der Anlieger leicht umbauen: Autofahrer sollen künftig stärker abbremsen müssen, wenn sie nach rechts in Richtung Burgdorf fahren.

Quelle: Bismark

Sorgensen. "Wir werden mit dem Kompromiss leben, denn natürlich möchte niemand im Ort den Bau blockieren", kündigt Ortsvorsteher Dirk Schwerdtfeger an und fügt gleichzeitig hinzu, dass Bürger wie Politiker nach dem Ende des Straßenbaus die tägliche Praxis auf der Landesstraße 311 beobachten wollen. Das Augenmerk der Sorgenser liege dabei unter anderem auf den Radfahrern: Sie müssen, wenn sie von Dachtmissen in Richtung Burgdorf fahren, künftig den Schutzstreifen auf der Fahrbahn nutzen. "Für einen Radweg auf der Straßenseite hätten wir Flächen kaufen müssen, was wiederum zu einem Planfeststellungsverfahren und damit zu einer großen Verzögerung geführt hätte", sagt Tiefbauamtsleiter Rainer Herbst.

Seinen Angaben zufolge können Radler aus Burgdorf auch künftig den Gehweg benutzen - in der Gegenrichtung ist das nicht mehr erlaubt. Deshalb errichtet die zuständige Landesbehörde am Ortseingang aus Richtung Dachtmissen eine Querungsinsel, die Radfahrer nutzen müssen, um dann auf der Fahrbahn weiterzuradeln. Zurück auf den Radweg kommen sie am Ortsausgang, dort entsteht eine weitere Mittelinsel. "Diese werden wir auch beleuchten", kündigt Herbst an und fügt hinzu, damit greife die Stadt einen Wunsch auf, den die Sorgenser in einer Anwohnerversammlung geäußert hätten.

Unerfüllt indes bleiben weitere Wünsche: So gibt es im Bereich des Mühlenweges nicht den ersehnten Fußgängerüberweg. "Die Mindestzahl von Autos und Fußgängern wird nicht erreicht", sagt Herbst. Auch die geforderte Ampel an der Bushaltestelle wird nicht aufgebaut, weil die entsprechende Frequenz von Autos und Fußgängern fehlt. "Wir haben bereits mehrfach gezählt", sagt der Tiefbauamtsleiter. Gleichwohl: Falls sich die Situation ändert, ist die Verwaltung vorbereitet - sie lässt ein Leerrohr für die Kabel und Anschlüsse legen.

Einer durchgehenden Tempo-30-Regelung in der Ortsdurchfahrt erteilt Herbst aufgrund der fehlenden Rechtsgrundlage eine Absage, vor dem Kindergarten bleibt das Tempolimit indes bestehen. Abgelehnt hat die Straßenbauverwaltung auch die Forderung, die neue Mittelinsel weiter an den Ortsausgang in Richtung Dachtmissen zu verlegen. "Dort stehen nicht die entsprechenden Flächen zur Verfügung", begründet Herbst die Entscheidung der Behörde.

Aufgenommen indes wird der Wunsch, die Kreuzung aus Richtung Weferlingsen leicht umzubauen: Dort verringern die Baufirmen die Fahrbahn für Rechtsabbieger, um sie im Interesse der Radfahrer auszubremsen. "Wir prüfen zudem mit der Polizei, ob wir an der Stelle ein Stoppschild aufstellen", sagt Herbst. Seinen Angaben zufolge steht zum Jahresbeginn die Ausschreibung, im Frühjahr der Baustart an. Im Herbst sollen die Arbeiten enden.

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