Burgdorf. Bis 2015 rechnet die Stadt nicht mit einem ausgeglichenen Haushalt. Im Haushaltsentwurf 2012 klafft ein Loch von 6,5 Millionen Euro. Gründe für die Negativbilanz sind unter anderem höhere Sozialleistungen bei gleich gebliebenen Einnahmen, fällige Pensionsrückstellungen für das Personal sowie neu geschaffene Krippen- und Kita-Plätze, wie sie auch der Gesetzgeber ab 2013 verbindlich vorschreibt.
Die 23 jetzt neu aufgelisteten Positionen für mögliche Einsparungen würden den Haushalt des kommenden Jahres aber nur um 230.000 Euro und bis 2015 lediglich um 346.000 Euro entlasten. In den beiden Vorjahren waren ähnliche Programme aufgelegt worden. Der Spielraum für weitere Einsparungen sei „langsam ausgelutscht“, sagt Bürgermeister Alfred Baxmann.
In der Diskussion für weitere mögliche Einsparungen sind die Streichung der Haushaltsmittel zur Pflege der Städtepartnerschaften, der Verzicht auf die Teilnahme am Großraum- Entdeckertag in Hannover, der Wegfall der Öffnungszeiten am Sonnabend im Bürgerbüro und der Abbau der Hundetoiletten. Hoffnungen setzt Burgdorf in die Vermarktung seines Gewerbeparks Nordwest, für den steigende Grund- und Gewerbesteuereinnahmen erwartet werden.
Norbert Korte und Veronika Thomas
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