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Stadt soll von Region profitieren

Burgdorf Stadt soll von Region profitieren

Die verbesserte Finanzsituation der Region Hannover soll sich auch bei den Kommunen auswirken - in welcher Form ist noch unklar.

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Die Stadt Burgdorf hofft, von der verbesserten Finanzlage der Region zu profitieren.

Quelle: Stefan Simonsen

Burgdorf. Etwa 55 Millionen Euro umfasst der Etat der Stadt Burgdorf, gut ein Fünftel des Geldes fließt als Umlage an die Region Hannover. Deren Einnahmesituation habe sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert, unter anderem wegen der höheren Gewerbesteuern und der Kostenübernahme des Bundes bei der Grundsicherung, sagte Bernhard Klockow, Chef der FDP-Regionsfraktion, gestern bei einem Besuch im Burgdorfer Rathaus. Seine Fraktionskollegin Christiane Hinz fügt hinzu: „Die Mehreinnahmen sollten nicht bei der Region bleiben.“ Die Liberalen hätten bereits entsprechende Anträge gestellt, weitere sollen folgen. „Die Verhandlungen über die künftige Umlage laufen“, sagt Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann.

Gleichwohl gehe es bei der Verteilungsgerechtigkeit nicht nur um die Umlage: „Gerade bei den Kosten für die Flüchtlinge unterstützt uns die Region mehr, als wir erwartet haben.“ Baxmann verzichtete auch auf einen Kommentar über den Stellenzuwachs in der Regionsverwaltung, den die FDP massiv kritisierte. „Wir haben unseren Stellenplan immer sehr restriktiv gehalten, doch dann mussten wir wegen neuer Aufgaben aufstocken“, sagte er. Für das sparsame Wirtschaften kassierte er ebenso ein Lob wie für die neue Bundesstraße 188. „Damit schafft die Stadt nun die Möglichkeit für die notwendige Gewerbeentwicklung“, sagte Klockow und würdigte auch, dass neuer Wohnraum entsteht.

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