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Neuer Standort für das Familienzentrum

Burgdorf Neuer Standort für das Familienzentrum

Für das geplante Baugebiet An den Hecken hat die Stadt eine fünfte Variante für den Bebauungsplan entworfen - darin berücksichtigt sie unter anderem die Forderung von Anwohnern der Leipziger Straße, das geplante Familienzentrum an einer anderen Stelle zu bauen.

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Das Familienzentrum mit der Kita (roter Gebäudekomplex unten) grenzt nach dem neuesten Plan nicht mehr an die bestehenden Häuser an, sondern soll direkt am Rand des neuen Wohngebiets entstehen.

Quelle: Stadt Burgdorf

Burgdorf. Das neue Familienzentrum entsteht nach dem neuen Entwurf am Ortsrand und damit mit gebührendem Abstand zu den bestehenden Wohnhäusern. Für diese Entscheidung müssten Rat und Verwaltung "einige Kröten schlucken", sagte Stadtplaner Jan-Hinrich Brinkmann jetzt im Bauausschuss. So sei das Gelände des neuen Familienzentrums kleiner als ursprünglich geplant, aber: "Wir brauchen für diese Einrichtung deutlich mehr Parkplätze als für eine Kita, wie sie zunächst vorgesehen war." Er gehe von mindestens 25 Stellplätzen aus, für die das bislang ausgewählte Grundstück nicht genügend Raum biete.

Die Verlegung des Familienzentrums findet bei den Anwohnern große Zustimmung, gleichwohl gibt es aus ihrer Sicht und aus der der Politiker noch Diskussionsbedarf.

Wie soll das Baugebiet angefahren werden?

Das Areal wird über eine Verlängerung des Schwüblingser und des Peiner Wegs an den Ostlandring angeschlossen. Damit verwirft die Stadt den ursprünglichen Plan, nur eine einzige Zufahrt in das neue Wohngebiet mit rund 75 Einfamilienhäusern zu schaffen. Brinkmann begründete dies mit einer besseren Erreichbarkeit, auch für Rettungsfahrzeugen.

Wie sieht die Verkehrsführung im Wohngebiet aus?

Vorgesehen sind eine Haupterschließungsstraße, von der kleine Wohnwege zur Hinterliegerbebauung abzweigen. Umstritten ist der Vorschlag Brinkmanns, diese Nord-Süd-Verbindung durch das Wohngebiet so auszubauen, dass sich zwei Busse begegnen können.

Welche Hausformen sind zulässig?

Der Bebauungsplan sieht an der bestehenden Häuserreihe eingeschossige Neubauten, also möglicherweise Bungalows, vor. Zugelassen nach dem Bebauungsplan sind zudem Gebäude mit versetztem Pultdach und mit Satteldach, Stadtvillen und ein mehrgeschossiges Haus. Unklar ist, ob diese Häuser sortiert in einem Bereich entstehen - wie es der Planer vorsieht - oder ob sie "unsortiert" gebaut werden dürfen.

Woran entzündet sich die weitere Kritik der Anwohner?

Sie fürchten ob des Familienzentrums mit zwei Krippen- und drei Kita-Gruppen weiteren Lärm und unzureichenden Parkraum.  "Wir sehen das Chaos jeden Tag vor der Kita am Schwüblingser Weg", sagte ein Zuhörer in der Einwohnerfragestunde. Seine Forderung: Möglichst viele Stellplätze schaffen.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Die Kommunalpolitiker wollen nach der Sommerpause weiter beraten, im Frühjahr nächsten Jahres sollen die Erschließungsarbeiten beginnen. Darauf, so ein anderer Zuhörer, warten etliche Bauwillige bereits.

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