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Südstadt-Bistro soll Graffiti bekommen

Burgdorf Südstadt-Bistro soll Graffiti bekommen

Die in die Jahre gekommene Fassade der Jugendeinrichtung Südstadt-Bistro soll einen neuen Anstrich bekommen. Ein entsprechender Antrag der SPD-Ratsfraktion hat jetzt den Jugendhilfeausschuss des Rates passiert. Womöglich dürfen die Jugendlichen selbst Hand anlegen und die Fassade mit Graffiti besprühen.

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Die Südstadt-Bistro-Sozialarbeiter Nathalie Bernert und Michael Maletzki stehen vor der in die Jahre gekommenen Fassade der Jugendeinrichtung.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Dass die blaue Farbe an der Fassade des Jugendhauses am Berliner Ring stellenweise abblättert und an anderen Stellen alte Graffiti nur unzureichend entfernt werden konnten, kann jeder erkennen, der das Haus in Augenschein nimmt. Die SPD-Ratsfraktion hat das getan und fordert Abhilfe. Zudem hat sie nach eigener Darstellung im Vergleich zum benachbarten Neubau für die Pausewang-Grundschule und zu dem neu gestalteten Fahrradabstellplatz neben dem Südstadt-Bistro einen harten ästhetischen Kontrast ausgemacht.

Im Übrigen wünscht sich die SPD, dass die Jugendlichen selbst Hand anlegen bei der Gestaltung. Sie verwies im Ausschuss auf ein geplantes Graffitiprojekt. Die Sozialpädagogin Nathalie Bernert will mithilfe des Spraykünstlers Norman Schröder aus Hannover mit Jugendlichen eine Wand gestalten. „Wir sind in der Ideenfindung und arbeiten am Entwurf“, sagte Bernert auf Nachfrage. Jugendhausleiter Michael Maletzki unterstützt sie: „Graffiti ist Jugendkultur.“

Derweil kam im Jugendhilfeausschuss nicht nur Freude auf ob der Graffitipläne für das Jugendhaus. Der scheidende CDU-Ratsherr Carl Hunze befand, dass Graffiti auf Holz nicht ansprechend sei, die Fassade deshalb besser nur neu gestrichen werden solle. „Man soll nicht immer alles Modische mitmachen“, sagte Hunze, dem allein Stefanie Rück als Vertreterin der freien Wohlfahrtsverbände die Stirn bot: „Das ist ein Haus für Jugendliche. Wenn die Graffiti wollen, sollten wir das unterstützen.“

Die Stadtverwaltung erhielt den Auftrag zu prüfen, wie das Graffitiprojekt umgesetzt werden kann.

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