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Superintendentin kanzelt AfD-Hetzer ab

Burgdorf Superintendentin kanzelt AfD-Hetzer ab

Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann hat am Sonntagnachmittag in einem Gottesdienst in der St.-Pankratius-Kirche Sabine Preuschoff-Kleinschmidt in ihr neues Amt als Superintendentin des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Burgdorf eingeführt.

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Findet klare Worte gegen Hetze und Menschenfängerei: Die neue Superintendentin Sabine Preuschoff-Kleinschmidt.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. In ihrer ersten Predigt im neuen Amt hielt Preuschoff ein flammendes Plädoyer dafür, dass Christen tunlichst in die Fußstapfen Jesus’ treten sollten, auch wenn diese ihnen als viel zu groß anmuteten.

Das war schon ein großer Bahnhof für die 43 Jahre alte Theologin Preuschoff, die von nun an den Kirchenkreis leiten wird: Politiker und Behördenleiter aus den vier Kommunen des Kirchenkreises waren gekommen. Kollegen, der Vorstand der St.-Pankratius-Gemeinde, in der Preuschoff fortan als Pastorin wirkt, der Kirchenkreisvorstand, die Landessuperintendentin und sogar Vertreter des Partnerkirchenkreises in Südafrika geleiteten Preuschoff in die Kirche. Dort bezeugten fünf sogenannte Assistenten die von Spieckermann vorgenommene Amtseinführung.

Spieckermann wünschte Preuschoff Tatkraft und Zuversicht. Daran mangelt es der Neuen offenkundig nicht. Beherzt trat sie ans Predigtpult, bekannte sich dazu, dass Kirche und auch sie selbst sich um Bedürftige – allem voran um Flüchtlinge – zu kümmern hätten. Sie forderte die Menschen auf, möglichen Anfeindungen zum Trotz Hetzern und Menschenfängern von der AfD entschieden entgegenzutreten und Leidenden mit Liebe zu begegnen.

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