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THW übt Bergung von Mensch und Material

Burgdorf THW übt Bergung von Mensch und Material

Eine gute Ausbildung ist die Basis, die fehlerfreie Anwendung des Erlernten im Einsatz das Ziel: Bei einer großangelegten Übung an verschiedenen Orten in der Region Hannover haben Retter des Technischen Hilfswerks (THW) am Wochende die Bergung von Mensch und Material trainiert.

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Einsatzleiter Lukas Czeszak (Mitte), Ortsbebauftragter des Ortsverbands Burgdorf, bespricht sich an einer Einsatzstelle mit seinen Kameraden.

Quelle: THW

Burgdorf. Die Leitung der Großübung, an der sich auch eine neun Köpfe starke Bergungsgruppe aus Springe beteiligte, lag beim Burgdorfer THW-Ortsbeauftragten Lukas Czeszak. Der hatte die Einsätze nicht nur organisatorisch vorbereitet, sondern auch den Hut auf in der Leitstelle, die am Wochenende in der Unterkunft Vor dem Celler Tor eingerichtet war.

Dort trafen sich 17 Helfer der Burgdorfer Bergungsgruppe am Freitagabend, um die Marschbefehle für die ersten beiden Einsatzziele entgegenzunehmen: Zuerst sollte es zum Flughafen nach Langenhagen gehen, wo das Szenario einen unter Betonteilen eingeklemmten Menschen vorsah. Im Kieswerk in Negenborn in der Wedemark mussten die Retter später auch noch eine Sanddsackfüllstelle ausleuchten.

Ziel der Großübung war es laut Czeszak, wieder einmal den aktuellen Leistungsstand festzustellen. Außerdem habe das THW überprüfen wollen, wie die Zusammenarbeit von zwei unabhängigen Bergungsgruppen aus Burgdorf und Springe funktioniert. Czescazks Fazit: Das Zusammenwirken im Einsatz habe geklappt. Nur Kleinigkeiten müsse man nachzujustieren.

Am Sonnabend, dem zweiten Übungstag, stießen dann die Helfer aus Springe dazu. Der Tag war gespickt mit Herausforderungen an die Bergungstrupps. In einer ehemaligen Kaserne in Bothfeld bargen die Helfer ein Auto aus einer überfluteten Tiefgarage, in dem Auto ein Mensch saß, der gerettet werden sollte. Dass die Tiefgarage leer gepumpt und ein in der Zufahrt liegender Baum zersägt werden musste, erschwerte den Einsatz. Am Nachmittag ging es nach Weferlingsen, wo unter Einsatz von Atemschutzgeräten aus einem nur übers Obergeschoss zugänglichen Haus zwei Menschen gerettet werden sollten. Am Sonnabendabend schließlich galt es einen Vermissten aus einem Schacht auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage in Wathlingen zu retten.

Jeweils nach Beendigung eines Einsatzen übten THW-Retter, Gruppenführer und Beobachter aus den Ortsverbänden Celle,, Wunstorf und Rinteln Manöverkritik. So habe man Hinweise erlangt, worauf in der künftigen Ausbildung ein Augenmerk gerichtet werden müsse, sagte Czeszak. So soll es in Kürze Nachschulungen für Atemschutzträger geben.

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Einsatzstelle Weferlingsen: Dort galt es, zwei vermisste Menschen unter erschwerten Bedingungen aus einem Gebäude zu bergen.

Quelle: THW
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