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Tierpfleger retten ausgesetzte Goldfische

Burgdorf Tierpfleger retten ausgesetzte Goldfische

An diesem Wochenende müssen Diandra Boczek, Kirsten Gerdes und Anna-Sofie Kiske ein drittes Mal in das Regenrückhaltebecken am Heineckering steigen: Dort hatte ein Unbekannte mehr als 50 Goldfische ausgesetzt.

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Etwa 50 Goldfische müssen Tierpfleger derzeit aus dem Regenrückhaltebecken fischen.

Quelle: Privat

Burgdorf. An diesem Wochenende müssen Diandra Boczek, Kirsten Gerdes und Anna-Sofie Kiske ein drittes Mal in das Regenrückhaltebecken am Heineckering steigen: Dort hatte ein Unbekannte vor etwa einer Woche mehr als 50 Goldfische ausgesetzt. Gut 30 der Tiere haben die drei Mitarbeiterinnen des Tierheims Burgdorf bei zwei Einsätzen in ihrer Freizeit schon gerettet. „Wir haben die Fische mit einem Kescher gefangen, in Behältern zwischengelagert und dann in einem privaten See ausgesetzt“, sagt Boczek. Mehr als 15 Stunden haben sie ehrenamtlich investiert.

Für dieses Wochenende steht der nächste Einsatz an, wahrscheinlich wieder unter Beobachtung von zahlreichen Nachbarn: „Sie kommen und schauen sich genau an, was wir machen“, erzählt Boczek. Vor allem für Kinder sei das Geschehen spannend, sagt sie. Die Tierpflegerin geht ebenso wie Christine Gross, die den unerwarteten Fischbestand der Stadt meldete, davon aus, dass der bisherige Besitzer seinen Teich aufgegeben hat und sich nicht mehr um die Tiere kümmern wollte. „Für mich ist das Aussetzen genau das gleiche Verhalten wie das Anbinden und Zurücklassen eines Hundes“, sagt Gross. Denn auch in diesem Fall dränge die Zeit: Wegen der Hitze verschwinde das Wasser jetzt sehr schnell, sagt Boczek. Damit fehle irgendwann der Lebensraum.

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