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Turmfalken nisten am Glockenturm

Schillerslage Turmfalken nisten am Glockenturm

Seit fast drei Jahren hängt der Nistkasten am Glockenturm auf dem Friedhof - jetzt zieht ein Turmfalkenpaar erstmals seine Jungen dort groß. Nur noch kurze Zeit, dann sind die drei flügge.

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Seit Oktober 2012 hängt der Kasten, jetzt brütet dort zum ersten Mal ein Turmfalkenpärchen.

Quelle: Rose

Burgdorf. „Den Nistkasten haben wir im Oktober 2012 dort aufhängen dürfen“, berichtet Bernd Rose vom Naturschutzbund Burgdorf, Lehrte, Uetze. Doch zum ersten Mal sei in diesem Jahr eine Brut geglückt. Rose schaut regelmäßig nach der Vogelfamilie in Schillerslage. Während der Brutzeit und in den ersten Aufzuchtwochen jagt nur das Männchen. Das Weibchen bleibt zum Schutz der Jungtiere im Nest. Das Männchen übergibt die Beute - ausschließlich Mäuse - der Falkin, die sie in schnabelgerechte Stücke zerreißt und damit die Jungen füttert. Sobald der Nachwuchs ein Federkleid trägt, gehen beide Eltern auf die Jagd, um die Schnäbel ihrer Jungen zu füllen.

Etwa drei Wochen nach dem Schlüpfen können die jungen Falken fliegen. „Die Alten füttern sie aber noch zwei bis drei Wochen weiter, erst dann löst sich der Familienbund nach und nach auf“, sagt Rose.

Von Anette Wulf-Dettmer

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